Mittwoch, 17. Juli 2024
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Andersrum und anderswo: Filme über queere Migranten

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Ausgezeichnete Filme mit einem besonderen Blickwinkel gibt es wieder ab 7. November in Wien, wenn im Schikaneder-Kino die dritten internationalen queeren migrantischen Filmtage (IQMF) über die Bühne gehen.

Bis zum 14. November werden insgesamt 14 Filme gezeigt, die sich mit dem Thema sexuelle Orientierung und Migration beschäftigen. Zehn Filme davon sind Österreich-Premieren. Die Kombination aus Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen von, mit und über queere Migranten ist in dieser Form in ganz Europa einzigartig.

Die Filme sind dabei bunt gemischt. Von schwulen Muslimen in Marokko über eine türkische Drag-Queen in Marseille gibt es bei den IQMF jede Menge neuer Eindrücke zu gewinnen.

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Ein besonderes Augenmerk wird dieses Jahr auf Frauenfilme gelegt. Gäste zu den einzelnen Filmen ermöglichen dem Publikum auch, Hintergründe und Kontext der Filme kennenzulernen. Der Eintritt zu den Filmen ist frei. Zählkarten können ab 27. Oktober auf der Homepage des Filmfestivals reserviert werden.

Abgerundet wird das Programm mit einer Podiumsdiskussion, in der über die aktuelle Lage über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Wiener Community diskutiert wird. Diese findet am 11. November um 19.00 Uhr statt, die Diskutanten kommen unter anderem von Queer Amnesty und MiGaY, dem größten österreichischen Verein für queere Migranten.

Zum Abschluss der dritten internationalen queeren migrantischen Filmtage gibt es am 14. November ab 22.00 Uhr im Schikanier-Kino eine Party, bei der unter anderem DJane Kamikace auflegt, die dem Wiener Publikum von ihren Sets bei „Las Chicas“ und „G-Mix“ bekannt ist.

„Oft werden wir gefragt, warum braucht es überhaupt so eine Veranstaltung. Die letzten beiden Jahre haben aber gezeigt dass das genau die Plattform für mehr Miteinander ist, die wir gesucht haben“, erklärt Yavuz Kurtulmus, der Veranstalter der IQMF. Das Schikaneder-Kino werde „in diesen Tagen zu einem wahren Ort der Begegnung“, freut er sich.