Schwuler Tänzer in Wien verprügelt: Schreuder fordert Maßnahmen

Der Anschlag auf den offen schwulen Tänzer Cris Crack wird auch von der österreichischen Innenpolitik verurteilt. Marco Schreuder, Bundesrat und Bundessprecher der Grünen Andersrum, fordert die Bundesregierung auf, rasch zu handeln.

„Das war eindeutig ein Hassdelikt aufgrund der sexuellen Orientierung zu denen es auch in Österreich immer wieder kommt. Körperliche Gewalt und verbale Attacken auf Lesben, Schwule, Transgender und Intersexuelle Menschen sind keine Seltenheit. Wegschauen gilt nicht“, so Schreuder.

Um Hass-Delikten künftig besser begegnen zu können, fordert der Grüne Politiker einerseits eine explizite Erwähnung von Hetzen gegen Lesben, Schwule oder Transgender im Verhetzungsparagraphen.

Außerdem müssen die Behörden solche Hass-Verbrechen systematisch erfassen. Derzeit gibt es eine solche Statistik nämlich noch nicht. Polizei und Justiz sollen auch dementsprechend geschult werden, um Hassdelikte leichter zu erkennen und strafrechtlich zu verfolgen, so Schreuder.