Conchita Wurst kämpft weiter für das Recht zu lieben

Conchita Wurst, die österreichische Gewinnerin des Song Contest, kann nicht verstehen, warum Lesben und Schwule in manchen Ländern noch immer nicht heiraten dürfen.

„Das Recht zu lieben, wen man will, ist so menschlich. Jeder will frei und in Frieden leben“, zitiert der „Spiegel“ die bärtige Diva in seiner Online-Ausgabe. Deswegen begreife sie auch nicht, „wo das Problem bei Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Personen ist“: „Ich begreife nicht, warum es noch Politiker gibt, die sich noch so viel um dieses Thema kümmern. Sexualität ist wichtig für die einzelne Person, nicht für die Gesellschaft.“

Für Conchita Wurst ist klar: Der Kampf um Gleichstellung ist noch nicht beendet. „Wir müssen die Arbeit fortsetzen, denn das Ziel – Respekt für alle – ist noch nicht erreicht“, erklärt sie.

Und trotz dieser wichtigen gesellschaftspolitischen Botschaften will die Song-Contest-Gewinnerin auch ihre musikalische Karriere nicht aus den Augen verlieren. Nach dem Erfolg ihrer aktuellen Single „Heroes“ hat sie schon die nächsten Ziele im Auge: „Mein allergrößtes Ziel ist der Grammy. Und auf dem Weg dorthin habe ich irgendwann womöglich so viele Erfahrungen, Erlebnisse und Erfolge gesammelt, die dann vielleicht sogar mehr wert sind als der Grammy. Ob ich den bekomme oder nicht, sei dahingestellt – ich sehe ihn mehr als Symbol für einen Traum, in den ich meine Energie stecke“, so Conchita Wurst.