Dienstag, 18. Juni 2024
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Wien will’s wissen: Umfrage zur Situation von Lesben, Schwulen und Transgendern

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Wie leben Lesben, Schwule, Bisexuelle oder Transgender in Wien? Das möchte die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) gerne wissen und hat dazu zusammen mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) eine Fragebogen-Aktion gestartet.

Der Fragebogen richtet sich an alle homosexuellen, bisexuellen, trans*gender- und intersexuellen Wienerinnen und Wiener. Man kann ihn bequem online ausfüllen. Das dauert ungefähr 20 Minuten. Entstanden ist die Idee für diesen Fragebogen auch durch die LGBT-Studie der Agentur für Grundrechte der Europäischen Union (FRA) aus dem Jahr 2013. Deren Ergebnisse zeigen, wie sehr Lesben, Schwule und Transgender in Europa noch immer diskriminiert werden.

„Auf dieser FRA-Studie bauen wir inhaltlich auf und vertiefen einzelne besonders relevante Bereiche“, so Wolfgang Wilhelm, Leiter der WASt. Die Ergebnisse sollen der Stadt Wien nicht nur dabei helfen, die Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, transgender und intersexuellen Personen zu verbessern, sondern auch die künftige Arbeit an den konkreten Ergebnissen der Studie zu orientieren.

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Man wolle mit der Studie auch „wichtige Informationen über noch bestehende Diskriminierungen in verschiedenen Lebensbereichen wie Schule, Arbeit, Familie, Wohnen oder auch im öffentlichen Raum“ erhalten, so die für Anti-Diskriminierung zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger von der SPÖ.

Unterstützung für die Studie kommt auch vom Koalitionspartner: „Je genauer wir die Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Transgender und Intersexuellen kennen, umso besser kann gegen Diskriminierung und für ein selbstbestimmtes und angstfreies Leben in Wien gearbeitet werden“, sagt Peter Kraus, Sprecher der Grünen Andersrum Wien.

Die Ergebnisse der Studie werden anonymisiert ausgewertet und danach auf der Homepage der WASt veröffentlicht.

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