Start News Chronik Was sich Amerikaner 2014 in den Hintern steckten

Was sich Amerikaner 2014 in den Hintern steckten

Es gehört zu den Klassikern jedes Krankenhauses: Die Erzählungen der Ärzte, was den Patienten in der Notfall-Ambulanz aus diversen Körperöffnungen entfernt werden musste. In den USA ist man hier einen Schritt weiter: Die US-Kommission für Produktsicherheit veröffentlicht in ihrem Jahresbericht eine Liste jener Dinge, die völlig unabsichtlich in Rektum, Vagina oder Harnröhre gelandet sind.

Dass sich Männer mit Getränke- oder Rasierschaumdosen anal befriedigen wollen und diese sich dann nicht mehr entfernen lassen, ist ja noch nachvollziehbar – genauso wie die Penetration mit einer Kerze, Shampooflaschen, Bratenspritzen oder Golfbällen. Nicht ganz verständlich ist allerdings, warum Ärzte auch eine Pfeife, Eicheln, eine Telefonschnur oder eine Weihnachtsglocke aus dem Allerwertesten ihrer Patienten entfernen mussten.

Schmerzhafter dürften ein Schlüsselbund, Zeltstangen, Holzscheite oder ein Eispickel im Enddarm sein – Gegenstände, die auch auf der Liste der Behörde landeten, genauso wie ein Shot-Glas, ein Zahnbürstenhalter, ein Drumstick oder ein ungespitzter Bleistift.

Teilweise geben die Aufzeichnungen auch Einblicke in den schrägen Alltag der Notaufnahmen: So ist im Jahresbericht der Fall eines Mannes verzeichnet, der sich beim Analsex verletzte – und die Schmerzen mit Crystal Meth zu bekämpfen versuchte. Auch nicht ganz clever war wohl jener Patient, der sich auf Kokain eine Bierflasche einführte, deren Hals währenddessen zerbrach – woraufhin der Mann mit einer Zange versuchte, die Reste aus seinem Hintern zu holen.

Im Jahr zuvor ist übrigens ein Patient verzeichnet, der offenbar ganz schlimmen Juckreiz am Hintern hatte – und eine Fernbedienung in sein Rektum einführte, um sich dort zu kratzen. Ein anderer wachte nach einer durchzechten Nacht bei seiner Freundin auf – mit Löffeln und Dildos im Arsch.

Relativ gewöhnlich hören sich da noch jene Gegenstände an, die Ärzte aus Harnröhren holten: Darunter waren unter anderem ein Wollfaden und ein Gummischlauch. Bei einem Patienten verabschiedete sich ein Nagel von der Harnröhre in die Blase, wo er mit chirurgischer Hilfe entfernt werden musste.

In welchem Zustand ein Patient gewesen sein muss, der in seinem besten Stück „einen Plastiklöffel und vielleicht einen Bleistift“ hatte, wollen wir lieber nicht so genau wissen. Eindeutiger Höhepunkt dieses Kapitels ist allerdings ein Mann, der sich einen besonderen Blowjob genehmigen wollte: Er führte sich einen Ballon in die Harnröhre ein, damit seine Freundin diesen zur sexuellen Stimulation aufblasen konnte. Mittendrin riss der Ballon – und der Mann landete in der Notaufnahme.