Starbucks-Sperma-Pastor hatte selbst ‚homosexuelle Versuchungen‘

Homosexualität scheint im Leben des US-Pastors James David Manning eine entscheidende Rolle zu spielen – anders lassen sich seine kruden homophoben Theorien nicht erklären. Nun behauptet er, selbst einmal vom „schwulen Lebensstil in Versuchung geführt“ worden zu sein.

Öffentliches Aufsehen erregte Manning, als er im letzten Jahr behauptete, Starbucks versetze seinen Kaffee mit Sperma, um ebendiesen „schwulen Lebensstil“ zu fördern. Nun sprach der Pastor aus dem New Yorker Bezirk Harlem mit dem US-Online-Magazin „Young Turks“ über seine eigenen Erfahrungen.

Denn auch er sei schon von diesem Lebensstil in Versuchung geführt worden. „Absolut – ohne Zweifel. Ich habe dreieinhalb Jahre im Gefängnis verbracht. Ich habe dort viele schwule Aktivitäten gesehen, weil nichts anderes verfügbar war.“ Dann fügte er schnell hinzu: „Übrigens: Ich war versucht, aber ich habe dieser Versuchung nicht nachgegeben. Das müssen Sie wissen. Schreiben Sie das auch.“

Außerdem hat Pastor Manning in dem Interview seine Theorien über männliches Ejakulat wiederholt. „Einige Leute glauben, dass Samen gut schmeckt. Einige Leute glauben, das Trinken von Samen sei eine gute Idee. Nein, ich selbst glaube das nicht. Ich zitiere nur das, was andere Leute sagen.“

Und weil so viele Menschen glauben, „der Geschmack von Samen ist so etwas wie ein Aroma“, würden sie ihn auch „inmitten anderer Aktivitäten“ suchen, ist der Pastor aus Harlem überzeugt. „Starbucks hat daraus geschlossen, wenn so viele Menschen Samen mögen und ihn voneinander trinken, warum geben wir ihn nicht in unseren Kaffee?“