Berlin: Schwulenfeindlicher Angriff in Bar

In Berlin wurden am letzten Wochenende zwei Männer Opfer eines mutmaßlich schwulenfeindlichen Angriffs. Dabei gab es zwei Leichtverletzte.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Freitag in der Bülowstraße, in der Nähe des schwulen Kiez im Berliner Stadtteil Schöneberg. In einem Lokal befanden sich ein 31 und ein 54 Jahre alter Mann aus unbekannten Gründen gegen zwei Uhr früh auf der Damentoilette. Dann bauten sich drei Männer vor ihnen auf und fragten sie, ob sie schwul seien. Als sie das bestätigten, schlug einer der Männer den 31-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht und beleidigte beide homophob.

Daraufhin eilten zwei Gäste und ein Angestellter des Lokals, die auf den Vorfall aufmerksam geworden sind, auf die Damentoilette. Sie schoben die Täter gemeinsam zunächst aus der Toilette, und dann aus der Bar. Dabei versprühte einer der Täter Tränengas. Dabei wurde einer der Gäste und ein Angestellter leicht verletzt.

Daraufhin flohen die drei Männer in Richtung Potsdamer Straße. Die Polizei wurde alarmiert, konnte die drei Angreifer aber nicht mehr fassen. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamt Berlin.