[Video] Apple-Chef Tim Cook warnt vor einem Ende der Privatsphäre

Ein Aushöhlen der Privatsphäre im Internet könnte für Lesben, Schwule und Transgender „schlimme Konseqenzen“ haben. Diese Warnung kommt von Apple-Boss Tim Cook höchstpersönlich.

Bei einem Treffen über Cybersicherheit an der Stanford University sagte der offen schwule Top-Manager, dass er auch mit dem Weißen Haus schon darüber gesprochen hat.

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„Die Geschichte hat uns gezeigt, dass es schlimme Konsequenzen haben kann, das Recht auf Privatsphäre zu opfern. Wir leben noch immer in einer Welt, in der nicht alle Menschen gleich behandelt werden. Zu viele Menschen haben nicht die Freiheit, ihre Religion auszuüben, ihre Meinung zu sagen oder zu lieben, wen sie wollen. Oder zu lieben, wen sie wollen“, betonte Tim Cook die Verfolgung von Schwulen, Lesben und Transgendern in vielen Ländern der Welt noch einmal.

Der Apple-Chef betonte, dass wir in einer Welt lebten, „in der diese Information den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann“.

Und er betonte: „Wenn diese von uns, die in Verantwortlichen Positionen sind, scheitern, um alles mögliche zu tun, um das Recht auf Privatsphäre zu schützen, riskieren wir etwas, das sehr viel mehr wert ist als Geld – wir riskieren unsere Art zu leben. Menschen vertrauen und mit höchstpersönlichen und wertvollen Daten. Wir schulden ihnen nichts weniger als den besten Schutz, den wir bieten können“, macht Tim Cook klar.

Das sei auch Teil der Firmenphilosophie von Apple, so Cook weiter: „Wir glauben an Menschenrechte und Menschenwürde. Darum stecken wir so viele Gedanken darin, wie unsere Produkte erzeugt werden, nicht nur, wie sie gestaltet werden, und wir glauben aufrichtig, dass jeder ein Recht auf Privatsphäre und Sicherheit hat.“