Rund 100 Teilnehmer beim Regenbogenmarsch

Rund 100 Teilnehmer haben sich gestern Abend zum „Regenbogenmarsch für Menschenrechte“ im Sigmund-Freud-Park bei der Votivkirche eingefunden. Organisiert wurde der Marsch von der Initiative „To Russia With Love Austria“, unterstützt unter anderem von der HOSI Wien.

Mit dem Marsch wollten die Organisatoren auf die rechtliche Situation von LGBT-Personen in aller Welt aufmerksam zu machen.

In 76 Staaten werden einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen unter Erwachsenen immer noch strafrechtlich verfolgt. In fünf Staaten (Iran, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan) steht sogar die Todesstrafe darauf.

Die Teilnehmer trugen auch noch ein riesiges Transparent mit den Fahnen der Staaten, die Homosexualität immer noch kriminalisieren. Dieses wurde von der Berliner Initiative „Enough is Enough“ zur Verfügung gestellt, die auch an der Kundgebung teilnahm.

Nachdem die ÖVP in letzter Minute das „Levelling-up“, eine Ausweitung des Diskriminierungsschutzes, im Ministerrat blockiert hatte, wurde die Route in letzter Minute geändert. Sie endete nun am Stubentor, vor dem Ministerium von ÖVP-Chef und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner.