Countdown für Linzer Ampelpärchen läuft

Auch Linz bekommt seine Ampelpärchen: Gerade rechtzeitig vor dem „Linz Pride“ am Samstag sollen sie in der oberösterreichischen Landeshauptstadt installiert werden.

Die Aktivisten der Facebook-Gruppe „Linz braucht Ampelpärchen“ wollen dafür die Mozartkreuzung umgestalten. Die für Verkehrsangelegenheiten zuständige Vizebürgermeisterin Karin Hörzing von der SPÖ hat dafür bereits Grünes Licht für die schwulen, lesbischen und heterosexuellen Pärchen auf den Ampeln gegeben. Allerdings müssen dafür private Sponsoren gefunden werden. Die Kosten betragen etwa 1.000 Euro.

Nun hofft Severin Mayr, Landessprecher der oberösterreichischen Grünen, dass die ersten Ampelpärchen noch diese Woche installiert werden können. Am Samstag findet in der Stahlstadt der jährliche „Linz Pride“ statt – der perfekte Zeitpunkt, um die Ampelpärchen Willkommen zu heißen.

Nach Wien, Salzburg, München und Frankfurt wäre Linz dann die fünfte Stadt mit Ampelpärchen. Die Idee dafür kommt aus dem Büro der Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou von den Grünen. Ursprünglich hätten damit nur einige Fußgängerampeln für die Zeit rund um Life Ball, Song Contest und Regenbogenparade geschmückt werden sollen. Wegen des großen Echos bleiben die Paare jetzt aber ständig montiert.

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