Schweiz: Asylwerber ersticht Freier – 18 Jahre Haft

In der Schweiz wurde ein 30-jähriger Asylwerber zu 18 Jahren Haft verurteilt. Das Bezirksgericht Zofingen sah es als erwiesen an, dass dass der Marokkaner Aziz A. den 63-jährigen Weinhändler Willi M. erschlagen hat. Der Weinhändler hat sich den jüngeren Mann nach Hause geholt, um mit ihm Sex zu haben – doch stattdessen erschlug er ihn.

Es war am 14. April 2012 nicht das erste Mal, dass Willi M. bei einer Asylunterkunft nach Sexualpartnern suchte. Wie der Staatsanwalt ausführte, sagten mehrere Zeugen aus, dass die Asylwerber wussten, dass man bei ihm mit Sex Geld verdienen könne.

Doch bis zu Aziz A. hat sich das seiner Aussage nach nicht herumgesprochen. „Willi wollte mir einen Job bei einem Landwirt besorgen. Deshalb bin ich mitgegangen“, zitiert ihn die Schweizer Tageszeitung „Blick“. Deshalb ging er zu dem Weinhändler nach Hause, trinkt mit ihm ein Bier – dann gehen sie zusammen ins Schlafzimmer im Obergeschoß.

Doch für Willi M, nahm dieses Schäferstündchen ein böses Ende: Als er sich die Hosen auszog, greift ihn der Marokkaner an. Er drückt sein Opfer auf den Boden, fesselt den Weinhändler. Dann holt er aus der Küche einen Holzscheit und prügelt auf den wehrlosen Mann ein: Auf den Kopf, die Knie, die Ellbogen.

Mit einer Geldkassette, den Bankomatkarten des Opfers und dem Tresorschlüssel flüchtet Aziz A., während Willi M. minutenlang in seinem eigenen Blut mit dem Tod kämpft.

Fünf Tage später wird der Asylwerber verhaftet. Er sagt: „Es war Notwehr. Er wollte Sex, ich musste mich wehren.“. Doch der Staatsanwalt laut ihm nicht. Er fordert lebenslange Haft für den Marokkaner. Das Gericht kommt dieser Forderung nicht nach. Es spricht Aziz A. schuldig und schickt ihn für 18 Jahre ins Gefängnis.