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Nur wenige Stunden, nachdem der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Ehe für alle Lesben und Schwule der USA geöffnet hat, veröffentlichte die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ein neues Video über die Hinrichtung mutmaßlich homosexueller Männer.

Das Video zeigt, wie vier Männer, die wegen ihrer Homosexualität zum Tod verurteilt worden sein sollen, in der syrischen Stadt Deir ez-Zor vom fünften Stock eines Gebäudes in den Tod gestürzt wurden. Dabei schrien sie, eine Menge von hunderten Schaulustigen sah ihnen beim Sterben zu. Eine unabhängige Bestätigung für das Urteil oder die Homosexualität der Getöteten gibt es – wie immer bei IS-Gräueltaten – nicht.

Besonders makaber: Anhänger des IS posteten Bilder von der Hinrichtung unter dem Hashtag #LoveWins – jenem Stichwort, unter dem hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt die Entscheidung des Supreme Court, die Ehe zu öffnen, bejubelten.

Unklar ist, wann die Hinrichtung der fünf Männer tatsächlich stattfand. Mit der Veröffentlichung dürften die Propagandisten des IS bewusst bis zum Urteil des Obersten US-Gerichtshofs gewartet haben, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen.

Im „Strafrecht“ der Terrormiliz ist auf Homosexualität die Todesstrafe vorgesehen. So wurden wiederholt mutmaßlich schwule Männer von Häusern gestoßen, haben sie diesen Sturz überlebt, wurden sie von einem auf sie wartenden Mob gelyncht.