Gouverneur von Texas soll wegen Nein zur Homo-Ehe ‚zur Hölle gehen‘

Greg Abbott, Gouverneur von Texas, ist einer der schärfsten Gegner der Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare. Damit stößt er außerhalb seines Bundesstaates nicht überall für Begeisterung.

Abbott war gerade in New York, um Werbung für Texas zu machen. Nach dem Boarding für den Rückflug kam ein Mann zu dem Gouverneur, der sich offenbar freute, Abbott zu sehen. Die beiden plauderten ein bisschen, bis die Situation eskalierte. „Ich hoffe, sie gehen verdammt noch einmal zur Hölle wegen ihrer Meinung über die Homo-Ehe“, sagte der Mann – und fügte hinzu: „Ich sehe sie im Flugzeug“.

Doch zur Konfrontation über den Wolken kam es dann doch nicht. Der Mann musste das Flugzeug verlassen, wurde in ein Hotelzimmer eingecheckt und bekam einen späteren Flug zugeteilt.

Der Republikaner Greg Abbott gehört zu einem der schärfsten Kritiker der Ehe-Öffnung. Letztes Jahr hat er das Verbot der Homo-Ehe in Texas unter anderem mit dem Argument verteidigt, eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare würde die Zahl der ledigen Mütter erhöhen.

Er hat weiters bereits angekündigt, das Urteil des Obersten Gerichtshofs zur Öffnung der Ehe nicht akzeptieren zu wollen – obwohl dieses in den gesamten USA verbindliches Recht ist. „Kein Texaner ist durch die Entscheidung des Supreme Court verpflichtet, gegen seine religiöse Überzeugung zu handeln“, sagte Abbott.