Das würden die Bundesliga-Kapitäne zu einem offen schwulen Kollegen sagen

Auch in Österreich gehören homophobe Gesänge zum Alltag in den Fußballstadien. Kein Wunder, dass sich noch auch bei uns noch kein aktiver Profi-Kicker geoutet hat – obwohl es ziemlich sicher schwule Spitzenfußballer gibt: Zehn Vereine spielen in der Bundesliga, jeder mit einem Kader von gut 20 Mann – und fünf bis zehn Prozent der Männern sind schwul. Statistisch wären das mindestens zehn schwule Kicker, alleine in Österreich.

Die Tageszeitung „Heute“ hat deshalb die Kapitäne der Bundesligavereine gefragt, wie sie zu dem Thema stehen – und wo sie die Gründe dafür sehen, dass sich noch kein Fußballer geoutet hat. Sechs von zehn Vereinen haben geantwortet.

Das traurige Fazit: Unter den Fußballern wäre ein offen schwuler Kicker kein Problem – die Kapitäne würden sich freuen, wenn ein Kollege diesen Schritt wagte. Doch vor allem die gegnerischen Fans würden dem Spieler wohl die Hölle heiß machen, so der Tenor unter den meisten Kapitänen. Doch einige nehmen auch ihren eigenen Verein in die Verantwortung, Diskriminierung im Stadion zu unterbinden.

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