CSD Dresden kümmert sich um vier schwule Flüchtlinge

Der Trägerverein des CSD Dresden hat vier junge schwule Flüchtlinge in seine Obhut genommen. Die vier Männer seien gut untergebracht, der Name des Quartiers werde aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben. Unter Mithilfe des sächsischen Innenministeriums konnten gestern alle rechtlichen Grundlagen geklärt werden, in etwa zwei Wochen findet ihre Anhörung statt.

Bis dorthin werden sie von Aktivisten des CSD Dresden unterstützt. Sie zeigen den vier Flüchtlingen die Stadt und kümmern sich um sie – um ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. Ganz dringend benötigen die Helfer allerdings jemanden, der arabisch spricht, um bei Terminen oder Aktivitäten die Verständigung zu vereinfachen.

Der CSD Dresden benötigt aber noch weitere Hilfe: Sachspenden können bei verschiedenen Lokalen und Organisationen abgegeben werden, Geldspenden beispielsweise über PayPal gegeben werden. Auch die Verpflegung am Abend ist noch nicht ganz geklärt – hier hofft der CSD Dresden auch auf Freiwillige, die mit den vier Burschen gemeinsam kochen wollen. Bei den bisherigen Helfern, darunter einem Getränkemarkt und den Köchen von zwei lokalen Restaurants, bedankt sich der CSD Dresden herzlich.

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