Stronach-Abgeordneter fühlte sich während Song Contest als Hetero diskriminiert

In die Fußstapfen des zur ÖVP gewechselten Abgeordneten Marcus Franz scheint Christoph Hagen vom Team Stronach zu treten, wenn es um seltsame Aussagen zum Thema Homosexualität geht.

In einem Interview mit den „Vorarlberger Nachrichten“ (VN) wurde er gefragt, was er von der Gleichstellung Homosexueller halte, zum Beispiel beim Adoptionsrecht. „Ich bin da eher vom alten Schlag“, erklärte Hagen: „Es gibt einen Grund, warum nur Mann und Frau ein Kind zeugen. Sonst wären wir wie Schnecken, da geht es bei beiden.“

Dass gleiche Rechte für Lesben und Schwule in der österreichischen Innenpolitik so präsent sind, führt Christoph Hagen auf den Song-Contest-Sieg von Conchita Wurst zurück. Während der Gesangswettbewerb in Wien stattgefunden hat, sei sich Hagen „als Heterosexueller fast diskriminiert vorgekommen“, erzählt er den VN. Dem entsprechend war er auch froh, als der Song Contest wieder vorbei war: „Viele Leute haben sich nicht benommen. Man hat gemeint, ganz Österreich ist schwul. Ich bin froh, dass jetzt wieder Normalität eingekehrt ist“, meint der Team-Stronach-Abgeordnete.