Mittwoch, 28. Februar 2024
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Berlin: Schwulenfeindlicher Angriff auf der Motzstraße

Männerpaar wurde beleidigt, bespuckt, geschlagen

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Mitten auf der schwulen Meile Berlins gab es Montagabend einen homophoben Angriff: Wie die Polizei mitteilte, wurde ein schwules Paar auf der Motzstraße angegriffen.

Schwule Lokale, Fetisch-Shops, Restaurants und Cruising-Bars: Nirgendwo ist Berlin schwulenfreundlicher als in der Gegend rund um Nollendorfplatz und Martin-Luther-Straße. Und trotzdem gibt es auch hier Angriffe gegen Schwule: Die Tat ereignete sich gegen 21.30 Uhr: Ein Paar, 24 und 39 Jahre alt, war in dem Szeneviertel unterwegs. Als der Ältere seinen Freund auf der Motzstraße umarmte, kam ein 31-Jähriger auf die beiden Männer zu, beleidigte und bespuckte sie. Als sie ihn auf Englisch aufforderten, damit aufzuhören, wurde der Mann noch aggressiver: Er bespuckte den Älteren erneut und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Schläger konnte von Passanten festgehalten werden, bis die Polizei kam

Es kam zu einem Handgemenge, in dessen Folge der 39-Jährige auf den Boden fiel. Der Angreifer trat daraufhin mehrmals auf ihn ein. Als Passanten zu Hilfe eilten, versuchte der 31-Jährige zu flüchten. Er konnte aber von weiteren Passanten gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

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Der 39-Jährige erlitt bei dem Angriff mehrere Schürfwunden, sein Arm wurde ausgekegelt. Er musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Über die Hintergründe des Angriffs ist nichts bekannt, die Berliner Kriminalpolizei ermittelt.

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