[Video] Genua: Homohassende Schläger verhaftet

In der norditalienischen Hafenstadt Genua konnten nun jene drei Männer verhaftet werden, die vor zwei Monaten aus Schwulenhass einen Mann zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt hatten. Zwei Frauen, die an der Tat ebenfalls beteiligt waren, wurden auf freiem Fuß angezeigt. Das berichtet der zum Mediaset-Konzern gehörende Nachrichtensender TG24 auf seiner Webseite.

Der brutale Überfall vom 14. Juli schockierte Italien: Die Täter hielten einen 44-Jährigen und dessen Begleiter irrtümlich für ein schwules Paar. Eine der Frauen beschimpfte den bisherigen Erkenntnissen zufolge die Männer schwulenfeindlich, weil sie dachte, das Opfer habe ihren Freund angestarrt. Dann soll sie gemeinsam mit ihren Begleitern zugeschlagen haben. Dabei waren sie offenbar nicht zimperlich: Zeugen zufolge prügelten sie auch mit Eisenketten auf den Mann ein und traten ihn mit den Füßen. Der Busfahrer schritt nicht ein, obwohl er beobachtet haben soll, was in seinem Bus passierte. Er muss sich nun wegen unterlassener Hilfeleistung vor Gericht verantworten.