James Franco verfilmt Mord an schwulem Porno-Produzenten

Mit seiner Rollenwahl hat Hollywood-Schauspieler James Franco schon öfter seine Vorliebe für schwule Themen gezeigt. In seinem aktuellen Film „King Cobra“ widmet er sich der Ermordung eines schwulen Pornoproduzenten.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte: Im Jahr 2007 wurde Bryan Kocis, Inhaber des Bareback-Labels „Cobra Video“, brutal ermordet. Grund für das Verbrechen: Die beiden Escorts Harlow Cuadra und sein Partner Joseph Kerekes wollten eine eigene Produktionsfirma mit dem aufstrebenden Porno-Sternchen Brent Corrigan gründen, doch Kocis weigerte sich, ihn aus dem Vertrag zu entlassen. Darauf ermordeten sie ihn. Insgesamt stachen sie 28 Mal auf ihn ein und schnitten ihm die Kehle durch, bevor sie sein Haus anzündeten. Die Leiche konnte nur aufgrund der Zahnabdrücke identifiziert werden.

Nun hat Keegan Allen, bekannt aus der Mystery-Serie „Pretty Little Liars“, ein Foto vom Filmset von „King Cobra“ gepostet: Es zeigt ihn und James Franco oben ohne. Allen spielt Cuadra, welche Rolle Franco spielt, wurde noch nicht bekanntgegeben. Er produziert den Film auch. Vorlage dafür war das Buch „Cobra Killer: Gay Porn Murder“, das 2012 in den USA erschien.

Für die Rolle des Brent Corrigan wurde der ehemalige Disney-Star Garrett Clayton verpflichtet. Er bereitet sich gerade im Fitnessstudio auf die Rolle vor. Die Rolle des Pornoproduzenten Bryan Kocis übernimmt Christian Slater, seine Schwester spielt Molly Ringwald.