Schwulenporno-Boxer gesteht: Keine Drogen – aber er ist bisexuell

Für Schlagzeilen und Verwunderung sorgte der US-Profiboxer Yusaf Mack. Der 35-Jährige aus Philadelphia wurde von Freunden auf ein Schwulenporno-Video angesprochen, das er unter dem Künstlernamen „Philly“ im Dezember 2014 in New York für das Label DawgPoundUSA.com gedreht hatte. Zunächst erklärte Mack, er sei bei dem Dreh unter Drogen gestanden. Jetzt gibt der Vater von zehn Kindern zu: Er ist bisexuell.

Zunächst drohte Macks Geschichte, er habe das Video unter Drogen gedreht, zu platzen: Die Produktionsfirma kündigte rechtliche Schritte an. Man sei „eine ehrenwerte Firma, die seit 2002 qualitativ hochwertige Videos farbiger Männer produziert“. Man habe nie Models gezwungen oder unter Drogen gesetzt, so die Firma weiter. „Wir behalten uns alle notwendigen rechtlichen Schritte vor, unseren guten Namen und die Reputation gegenüber denjenigen zu schützen, die falsche Anschuldigungen erheben.“

Daraufhin gab Yusaf Mack klein bei – und outete sich als bisexuell. Er habe „selbstsüchtig versucht, das weiter zu leugnen, anstatt die Tatsache zu akzeptieren, dass ich ein Doppelleben geführt habe“, sagt er nun. Mack, der das letzte Mal im Oktober 2014 im Ring gestanden ist, gibt zu: Er hat den Film gedreht, weil er das Geld gebraucht hat. Und er wurde dabei nicht unter Drogen gesetzt.

Sein Leben sei „komplett zerstört worden, nachdem bekannt wurde, dass ich in einem Schwulenporno mitgespielt habe“. Doch nachdem er über die Situation nachgedacht hatte, bemerkte Yusaf Mack, dass er „viele geliebte Menschen verletzt“ und „die Menschen, die mir am wichtigsten waren, enttäuscht und verwirrt zurückgelassen“ hatte. „Das war unfair, und es ist an der Zeit, reinen Tisch zu machen“, so Mack weiter: „Ich möchte mich meinen Kindern und meiner Ex-Verlobten entschuldigen, Es tut mir leid, dass ich so feige war und einen großen Teil meines Lebens vor euch allen verborgen habe.“