Kondome und Körperflüssigkeiten: Vermieterin beklagt Chaos nach Pornodreh

Ärger für den russisch-israelischen Pornomogul Michael Lucas: Die Inhaberin eines Anwesens in Kalifornien wirft dem 43-jährigen vor, ohne ihr Wissen in ihrem Haus einen Porno gedreht zu haben – und dabei die Räume verwüstet zu haben. Lucas bestreitet die Vorwürfe und vermutet, die Inhaberin habe ihrerseits eine aus dem Ruder gelaufene Sex-Party veranstaltet.

Kristina Knapic besitzt in Ojai, einer Stadt in Kalifornien, ein wunderschönes Anwesen im spanischen Stil, gebaut im Jahr 1929. Über die Plattform AirBnB hat sie es eigenen Angaben zufolge einer Frau namens „Anna“ vermietet, die dort fünf entspannte Tage verbringen wollte. Die Schlüssel gab Knapic ihrem angeblichen Schwager – Michael Lucas, wie sich später herausstellen sollte. Die Miete betrug mehr als 5.000 Dollar.

Urin und Sperma an der Decke?

Als Kristina Knapic in ihr Haus zurückkam, dürfte sie fast der Schlag getroffen haben: Sie fand „Urin, Sperma und Fäkalien auf Bettwäsche, Teppichen, Polstermöbeln, Wänden, Decken und im Whirlpool“, heißt es in einer Klageschrift, die sie gegenüber AirBnB eingereicht hat. Mehrere Sets für Einläufe, Cockringe, Gleitgel oder Injektionsnadeln waren im ganzen Haus verstreut. „Diverse sexuelle Hilfsmittel wurden in den Betten und dem Müll gefunden“, so die Klage von Knapic weiter. Das Wasser im Whirlpool sei „bräunlich“ gewesen.

„Natürlich habe ich alles entsorgt, was ganz offensichtlich dreckig war, aber es gibt vieles, das man erst unter UV-Licht sieht“, erklärt die getäuschte Vermieterin den „New York Daily News“. Der britischen Boulevardzeitung „Daily Mail“ stellte sie auch bereitwillig entsprechende Fotos zur Verfügung, die das Chaos illustrieren sollten.

Wer ihr Mieter wirklich war, erfuhr sie durch eine Visitenkarte, die sie zufällig im Müll fand. Dass Lucas auf dem Anwesen war, beweisen unter anderem zahlreiche Instagram-Fotos, die er postete. Ob er dort auch einen Porno gedreht hat, will er allerdings nicht offiziell bestätigen.