Adam Lambert: Protest gegen Singapur-Auftritt

Dass US-Popstar Adam Lambert offen schwul lebt, ist kein Geheimnis. Dass Homosexualität in Singapur verboten ist, auch nicht. In Kombination sorgt das aber durchaus für Konflikte.

Der 33-Jährige soll in dem asiatischen Stadtstaat bei einer großen Silvesterparty auftreten. Doch das geht einer konservativen christlichen Organisation zu weit. Schließlich küsst Lambert auf der Bühne schon einmal den Keyboarder, und Homosexualität ist in Singapur schließlich verboten – auch, wenn Anklagen in der Praxis sehr selten sind.

Nun sammelt die Organisation Unterschriften gegen den Silvester-Auftritt von Adam Lambert. „Sein sexualisierter Lebensstil entspricht nicht den singapurischen Grundwerten“, so die Konservativen. Damit sammelten sie fast 20.000 Unterschriften.

Doch auch die Fans von Adam Lambert bleiben trotz dieses Gegenwindes nicht untätig. Sie wollen ihren Star in dem 5,4 Millionen Einwohner zählenden Stadtstaat sehen – und haben ihrerseits eine Petition für den Auftritt gestartet. „Wir wollen der Welt zeigen, dass Singapur Diskriminierung verabscheut und für Inklusion ist“, erklären sie. Mit 24.000 Unterschriften haben sie mittlerweile die Nase vorn.

Und was sagt der Betroffene selbst? „Ich feiere mit meinem Auftritt die ganze Menschheit in aller Schattierungen“, so Adam Lambert: „Ich bin einer, der vereint, nicht spaltet.“

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