Wolfsburg: 16-jähriger Bursche im Rathaus sexuell missbraucht

In der niedersächsischen Stadt Wolfsburg soll ein 36-jähriger Mann einen 16-jährigen Burschen auf der Behindertentoilette des Rathauses sexuell missbraucht haben. Die Tat soll sich am 28. Dezember ereignet haben. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat am Dienstag gegen den mutmaßlichen Täter einen Haftbefehl erlassen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Kurz vor Mittag hatte der Mann den Burschen auf dem Weg ins Rathaus angesprochen. Um 11.55 Uhr soll es dann dem Polizeibericht zufolge zu dem Übergriff gekommen sein. Danach hat sich der Jugendliche einer Vertrauensperson, die nicht näher benannt wurde, offenbart.

Die Polizei fertigte ein Phantombild an, mit dem der 36-Jährige schließlich festgenommen werden könnte. Da er nach Informationen der „Wolfsburger Allgemeinen“ ein Asylwerber sein soll, wurde wegen Fluchtgefahr sowie der Schwere der Tat ein Haftbefehl erlassen.

Nähere Informationen zum mutmaßlichen Täter gibt es nicht. Sein Aufenthaltsstatus steht auch in keinem Zusammenhang mit der Tat: „Unter einer Million Flüchtlingen wird sich ein gewisser Prozentsatz Straftäter finden, ebenso wie unter einer Million Deutschen oder einer Million Holländer“, so die „Wolfsburger Allgemeine“.