Montag, 22. Juli 2024
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Packt Ex-Papst Benedikt über die ‚Schwulen-Lobby‘ im Vatikan aus?

Emeritierter Oberhirte soll in seinem letzten Interview-Buch Klartext sprechen

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Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat in einem Interviewband erneut bekräftigt, dass es im Vatikan ein „Homosexuellen-Netzwerk“ geben soll. Das berichtet ein italienischer Vatikan-Experte in seinem Blog.

Es geht um das Buch „Benedikt XVI. – Letzte Gespräche“ des deutschen Journalisten Peter Seewald, das im September erscheint. Dort erklärt der heute 89-Jährige, er habe in seiner Amtszeit, die von 2005 bis 2013 gedauert hat, Kenntnis über eine „Schwulen-Lobby“ erlangt.

„Homo-Lobby“ aus vier bis fünf hochrangigen Geistlichen?

Diese soll aus vier bis fünf „hochgestellten Persönlichkeiten“ bestanden haben. Benedikt sagt in dem Buch, er habe die Seilschaft zerschlagen. Das behauptet der Vatikan-Experte Luigi Accattoli in seinem Blog. Benedikt hat die Existenz einer solchen Verbindung behauptet. Über die tatsächliche Existenz und Macht dieses „Homosexuellen-Netzwerks“ im Vatikan wurde über Jahre wild spekuliert. Dieses Netzwerk soll nicht nur Intrigen gesponnen haben, sondern sich auch zu Sex-Orgien getroffen haben.

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Der jetzige Papst Franziskus hat die Existenz einer solchen Lobby noch im Juni 2013, kurz nach seiner Wahl, bestätigt: „In der Kurie gibt es fürwahr heilige Leute. aber es gibt auch eine korrupte Strömung. Man spricht von einer ‚Schwulen-Lobby‘ und es stimmt, sie existiert“, sagte er gegenüber lateinamerikanischen Ordensleuten.

Nähere Informationen zu diesem Netzwerk und den Informationen, die der ehemalige Papst dazu haben will, gibt es in den Vorab-Informationen zu dem Buch nicht. Allerdings soll sich Benedikt dem Verlag zufolge ausführlich zu den Gründen seines Rücktritts äußern – und auch hier wurde lange spekuliert, ob dieser nicht auf Druck der „Homo-Lobby“ im Vatikan zustande kam.