Neue Folgen für „Will & Grace“? Das sagt Eric McCormack dazu

Bei einem Fernseh-Interview gibt er sich verschlossen

Will & Grace
Sean Hayes/Twitter

Wie geht es weiter mit „Will & Grace“? Nachdem die Darsteller der Kult-Sitcom bereits gemeinsam ein Unterstützungsvideo für Hillary Clinton gedreht haben, verdichten sich Gerüchte, dass es neue Folgen der Serie geben könnte. Doch die aktuellen Aussagen von Eric McCormack, Darsteller des schwulen Anwalts „Will“, lassen keinen eindeutigen Schluss zu.

„Wir reden darüber“, sagte McCormack in einem Interview mit der „Today“-Show, die wie die Originalfolgen von „Will & Grace“ ebenfalls von NBC ausgestrahlt wird. „Wir vier sind ein Team“, sagte er weiter, „es kommt auf jeden von uns an“.

„Grace“ Debra Messing hat neue Folgen schon bestätigt

Seine Serienpartnerin Debra Messing, die in der Serie seine chaotische Mitbewohnerin „Grace“ spielt, hat bereits bestätigt, an einer Fortsetzung der Serie mitzuspielen. „Will & Grace“ wurde von 1998 bis 2006 produziert. Es war eine der ersten Serien, in der eine schwule Hauptfigur mitspielt.

Im April hat Messing gegenüber der „Huffington Post“ bedauert, dass die Serie nicht länger gelaufen ist. „Es war so eine glückliche Zeit, und wir waren zu diesem Zeitpunkt alle wirklich erschöpft und es war zu diesem Zeitpunkt das Richtige. Aber klarerweise ist Zeit vergangen, und ich schaue die Serie mit meinem Sohn, der darüber lacht, und ich denke, es wäre wirklich toll, es noch ein paar Jahre zu machen.“

Die Serie hatte großen Einfluss in den USA

Als eine der ersten Serien mit einer schwulen Hauptfigur hatte „Will & Grace“ einen „wirklich großen Einfluss“, so Debra Messing weiter. „Darauf bin ich am meisten stolz.“ Sie erinnert sich: „Ich freue mich, dass wir die Leute jede Woche zum Lachen gebracht haben, aber die Menschen sagen mir noch immer: ‚Deine Serie hat mir geholfen, mich vor meinen Eltern zu outen‘ oder ‚Deine Serie hat mir das Gefühl gegeben, dass es okay ist, wer ich bin.‘“

Das Smithonian Museum in der US-Hauptstadt Washington hat einige Requisiten und Dokumente aus „Will & Grace“ in einer Ausstellung über die Geschichte sexueller Minderheiten in den USA.