George Michael: Widersprüche um die Todesumstände

Die Todesursache des Sängers sei „ungeklärt, aber nicht verdächtig“

George Michael
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Jede Menge Gerüchte gibt es rund um den Tod von George Michael: Der Sänger war am Christtag im Alter von 53 Jahren gestorben. Als offizielle Todesursache wurde Herzversagen angegeben. Er sei „zu Hause friedlich entschlafen“, hieß es in der offiziellen Mitteilung. Doch das scheint nicht die ganze Wahrheit gewesen zu sein.

Wie britische Zeitungen berichten, liegt noch kein endgültiger Obduktionsbericht vor. Die erste Obduktion brachte kein klares Ergebnis. Die Todesursache sei, so die Pathologie, „ungeklärt, aber nicht verdächtig“. Derzeit werden weitere Tests durchgeführt. Damit könnte das Begräbnis von George Michael bis März verschoben werden. Er soll dann am Londoner Highgate-Friedhof neben seiner Mutter bestattet werden.

Fadi Fawaz wurde angeblich schon drei Mal von der Polizei befragt

Kronzeuge der Ermittlungen rund um den Tod von George Michael ist sein Freund Fadi Fawaz. Die Nacht, in der sein Partner starb, verbrachte er nicht in der Villa, sondern im Auto vor dem Haus. Fawaz soll bereits drei Mal von der Polizei zu den Umständen des Todes seines Partners befragt worden sein.

Dabei soll er sich in Widersprüche verstrickt haben: „George wollte die Trennung, war aber für ein endgültiges Nein viel zu entscheidungsschwach, deshalb ließ er den Kontakt nicht abreißen“, soll ein Familienangehöriger der britischen Boulevardzeitung „Sun“ gesagt haben.

Fawaz wehrt sich gegen solche Gerüchte. Auf Twitter teilte er einen Link zu dem Artikel der „Sun“ und bezeichnete die Vorwürfe als „Lügen“.