Passagier schaut auf KLM-Flug Schwulenpornos – und masturbiert dabei

Fluglinie zu einer Beschwerde: „Wir können nachvollziehen, dass Sie sich nicht wohlgefühlt haben.“

A330 der KLM
KLM

Da hat ein Passagier offenbar den Begriff „Bordunterhaltung“ etwas eigenwillig interpretiert: Ein Ire hat sich bei der niederländischen Fluggesellschaft KLM beschwert, weil sein Sitznachbar auf einem Flug von Amsterdam nach Kanada schwule Pornos gesehen und dabei masturbiert haben soll.

Sitznachbar sieht sich Pornos an und wichst unter der Decke

„Ich war so geschockt, dass ich nicht wusste, was ich tun sollte“, sagte der Ire der Boulevardzeitung „Irish Sun“. Sein Sitznachbar hat sich offenbar entsprechende Filme auf sein Handy geladen, und dann unter der Decke Hand an sich angelegt.

Sämtliche Versuche, seinen Sitznachbarn dezent darauf aufmerksam zu machen, die Selbstbefriedigung doch zu unterlassen, schlugen fehl: „Ich habe laut gehustet und sogar die Jalousie geöffnet, um ihm zu zeigen, dass Menschen um ihn herum wach sind, aber das hat ihn nicht gestört“, berichtet der verzweifelte Ire. Doch davon ließ sich der Mann nicht beirren – er berührte sogar mit dem Ellenbogen versehentlich seinen mittlerweile angewiderten Sitznachbarn.

Mitleid mit dem Reinigungspersonal: „Er verstaute die Taschentücher in der Sitztasche vor ihm“

Der Ire meldete den Vorfall erst nach dem Flug. Da auch Familien mit Kindern in dem Flieger saßen, wollte er keine Szene an Bord machen, erklärte er der „Irish Sun“. Die Gelegenheit, mit seinem Mobiltelefon ein Foto von der Decke mit der sich darunter hantierenden Hand zu machen, nutzte der Mann allerdings.

Die schriftliche Beschwerde an KLM lässt an Deutlichkeit kaum zu wünschen übrig. „Er benutzte die Handbedienung für den Bildschirm und verstaute Taschentücher in der Sitztasche vor ihm. Ihre Mitarbeiter, das Reinigungspersonal und künftige Passagiere tun mir leid“, schreibt der empörte Ire.

„Ich bin mir sicher, das ist illegal“, heißt es weiter in der Beschwerde. Die Fluggesellschaft kündigte in einer ersten Reaktion eine „interne Untersuchung“ des Vorfalls an. Man nehme die Sache ernst, teilten sie dem Mann mit: „Wir können nachvollziehen, dass Sie sich nicht wohlgefühlt haben.“