US-Pornostar Colby Keller zufrieden mit Donald Trump als Präsident

Colby Keller
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Dass US-Pornostar Colby Keller für Donald Trump gestimmt hat, verriet der 37-Jährige bereits vor der Wahl. Nun hat er in einem Interview das erste Mal nach der Wahl Trumps dazu Stellung genommen.

Keller wollte eine „destabilisierende Kraft“ im Weißen Haus

Keller, bekannt durch die Serie „Colby Does America“, in der er sich durchs ganze Land vögelt, sieht sich selbst als Kommunist. Donald Trump hat er unterstützt, weil er eine „destabilisierende Kraft“ an der Macht wollte. Und das scheint sich nach den Protesten der ersten Wochen bewahrheitet zu haben: „Die Dinge werden noch viel schlechter werden und das bringt uns an einen Punkt, zu dem wir kommen müssen“, erklärte der Erotik-Darsteller in einem Interview mit dem „Mel Magazine“.

Allerdings ist auch er von der Vehemenz überrascht, mit der Donald Trump das Amt des US-Präsidenten übernommen hat. „Ich bin ein bisschen überrascht, dass er wegen ‚der Mauer‘ so aggressiv ist wie er es angekündigt hat“, gesteht Colby Keller. Dass er mit der Politik des Milliardärs nichts zu tun haben möchte, hat er schon vor der Wahl gesagt: „Ich unterstütze keine seiner Positionen. Ich glaube nur, unter ihm eskaliert das Problem, was das Beste ist, das passieren kann.“

Der Kommunist Colby Keller will den Neoliberalismus zerstören

Trotzdem ist Colby Keller davon überzeugt, dass Trump für ihn die richtige Wahl war: „Hillary Clinton hätte vier weitere Jahre Barack Obama bedeutet, und eine Fortsetzung dieser schrecklichen neoliberalen Politik der Bush-Regierung und der ihres Mannes – eine Politik, die das amerikanische Volk und die Menschen in aller Welt in den Bankrott geführt haben“, so Keller.

Colby Keller wurde in Michigan geboren und wuchs bei streng religiösen Eltern in Texas auf. An der Universität Houston schloss er ein Bachelor-Studium in Anthropologie ab, bevor er sich mit „Colby Does America“ den sexuellen Gewohnheiten in den 50 US-Bundesstaaten widmete. Er lebt mit seinem Freund und drei heterosexuellen Ex-Soldaten in Houston. So oft es geht besucht er seinen Ehemann in New York.