Conchita eröffnet die Wiener Festwochen

Führt als Conferencieuse durch das Programm am Rathausplatz

Conchita
Thomas Ramstorfer/ORF

Conchita wird am 12. Mai die Wiener Festwochen am Rathausplatz eröffnen. Das bestätigte die österreichische Song-Contest-Gewinnerin heute in einem Gespräch im Hitradio Ö3.

Conchita als Leitfigur für die Vielfalt dieser Stadt

Dabei wird Conchita als Conferencieuse auf der Bühne stehen und durch die musikalische Vielfalt quer durch die Genres führen, auf die heuer die Festwochen bei der Eröffnung setzen. „Ihre symphonischen Konzerte, sei es im Brucknerhaus Linz oder dem Sydney Opera House, waren bejubelte Feste. Für die Eröffnung der Wiener Festwochen wurde dieses Zusammenspiel verschiedenster Künstler nun weiterentwickelt“, so die Festwochen.

Dabei werde es bei der Eröffnung „facettenreiche Duette“ und „ungewöhnliche Arrangement der unvergleichlichen Vielfalt“ geben, die „diese Stadt seit so vielen Jahrhunderten nicht nur musikalisch einzigartig macht“, so die Wiener Festwochen weiter. Dazu gehören Auftritte von Künstlern wie Sängerin und Pianistin Lylit, MoZuluArt, Russkaja, Yasmo & die Klangkantine sowie – gemeinsam mit Ernst Molden – Willi Resetarits, Walther Soyka und Hannes Wirth.

Orchesterprojekte führen sie dieses Jahr auch nach Leipzig und Berlin

Zuvor ist Conchita diesen Freitag bei der „Ybbsiade“ zu sehen. Dort spielt sie das erste Mal mit ihrer neuen Band. Diese Band begleitet die Song-Contest-Gewinnerin auch zu ihren Orchesterprojekten, die von den Wiener Festwochen lobend hervorgehoben wurden. Hier spielt sie Konzerte in Leipzig, am 7. November spielt sie in der Berliner Philarmonie.

Zum ersten Mal finden die Wiener Festwochen unter der Intendanz von Tomas Zierhofer-Kin statt. Einer der Höhepunkte neben der Eröffnung mit Conchita wird ein Auftritt von Schauspielstar Jude Law sein. Er spielt ab dem 31. Mai im Stück „Obsession“, einer Theaterfassung des Films „Ossessione“ von Luchino Visconti, im MuseumsQuartier.

Im „Performeum“ auf einem ÖBB-Gelände in Wien-Favoriten sollen temporär unterschiedliche Performance-Sparten beleuchtet werden – inklusive das mit queerer Identität und Ästhetik arbeitende „House of Realness“. „Wir wollen in den Raum eindringen, in dem Menschen alltäglich leben“, so Zierhofer-Kin bei der Programmpräsentation.