Trump-Unterstützer: Ex-Senator wegen Kinderprostitution vor Gericht

Der Republikaner Ralph Shortey wollte für die "Boy-Pussy" eines 17-Jährigen zahlen

Ralph Shortey
news9.com

Am 9. März wurde der republikanische Senator Ralph Shortey erwischt, als er in einem billigen Hotelzimmer mit einem 17-Jährigen Sex gegen Geld haben wollte. Nun muss sich das ehemalige Unterstützer von Donald Trump im US-Bundesstaat Oklahoma wegen Kinderprostitution vor Gericht verantworten. Die entsprechenden Akten sprechen eine in jeder Hinsicht eindeutige Sprache.

Demnach hat der verheiratete Politiker dem Jugendlichen angeboten, ihn für „sexuelles Zeug“ zu bezahlen, damit er Geld für den Spring Break hätte. Und genau da beginnt das rechtliche Problem für Shortey: Das Schutzalter für einvernehmlichen Sex liegt in Oklahoma zwar bei 16 Jahren, Prostitution ist aber erst ab 18 Jahren erlaubt – auch, wenn der Jugendliche seine Dienste selbst im Internet angeboten hatte.

„Nenn‘ mich Daddy“ – und dann wollte er Bareback-Sex in die „Boy-Pussy“ des 17-Jährigen

In weiteren Online-Nachrichten schrieb der 35-jährige Politiker: „Ich werde dich ficken wie einen guten kleinen Buben, wenn du mich weiter Daddy nennst“ und freute sich schon darauf, mit dem Minderjährigen Sex ohne Kondom zu haben und in die „Boy-Pussy“ des 17-Jährigen zu ejakulieren.

Die Polizei fand den Senator nach einem Hinweis des Vaters des Burschen gemeinsam mit dem Burschen in einem Hotel, wo er ein Zimmer für eine Nacht gebucht hatte. Den Beamten zufolge drang aus dem Zimmer starker Marihuana-Geruch. In einem Rucksack fand die Polizei Gleitmittel und eine angebrochene Packung Kondome.

Anklage: Kinderprostitution, Prostition neben einer Kirche und Transportieren eines Minderjährigen zur Prostitution

Der Staatsanwalt hat gegen Ralph Shortey nun Anklage in mehreren Punkten erhoben: Wegen Kinderprostitution, dem Fördern von Prostitution im Umkreis von 1000 Fuß einer Kirche und dem Transportieren eines Minderjährigen zur Prostitution. Seine Kaution wurde auf 100.000 Dollar festgesetzt.

Shortey ist mittlerweile von seinem Amt im Senat von Oklahoma zurückgetreten. Bereits zuvor hat der Senat beschlossen, ihn sämtlicher Funktionen zu entheben. Das Urteil fiel einstimmig und betraf unter anderem seine Position als stellvertretender Vorsitzender zweier Ausschüsse und die Mitgliedschaft in anderen Ausschüssen.

Außerdem musste er einen Laptop und andere Gegenstände, die Staatseigentum sind, zurückgeben und hatte keinen Zugriff mehr auf sein Büro. Sein frei gewordener Sitz im Senat von Oklahoma soll in Kürze durch eine Wahl nachbesetzt werden.