Zwei Folgen mehr bei Will und Grace

Nun ist es fix: Die neue Stafell soll zwölf statt zehn Folgen umfassen

Will & Grace
Sean Hayes/Twitter

Dass mit Will und Grace zwei Serienlieblinge der frühen 2000er-Jahre im Herbst zurück auf die Bildschirme kommen, ist kein Geheimnis. Der produzierende US-Sender NBC hat das bereits im Jänner bekanntgegeben. Doch nun gibt es eine freudige Überraschung: Wie das Magazin „Entertainment Weekly“ berichtet, sollen jetzt mehr Folgen gedreht werden als ursprünglich geplant waren.

Zunächst hatte NBC angekündigt, zehn Folgen der Kult-Serie mit  Eric McCormack als Will Truman, Debra Messing als Grace Adler, Sean Hayes als Jack McFarland und Megan Mullally als Karen Walker für die Saison 2017/2018 zu produzieren. Nun heißt es, die Staffel soll zwölf Folgen umfassen. Ein genaues Datum für die Ausstrahlung in den USA steht noch nicht fest.

Original-Team ist wieder zusammengekommen

Für das Remake konnten neben allen Original-Schauspielern auch das Original-Team hinter den Kulissen gewonnen werden. So fungieren Serienschöpfer Max Mutchnick und David Kohan als verantwortliche Produzenten der neuen Staffel. Regie führt der mittlerweile 76 Jahre alte James Burrows, der bereits bei allen 194 bis jetzt gedrehten Folgen Regie geführt hat.

Abgezeichnet hat sich die Wiederauferstehung der neurotischen Innenarchitektin und des nicht minder komplexbehafteten Anwalts bereits im letzten Jahr, als die Crew ein etwa zehnminütiges Web-Special drehte, mit dem sie für Hillary Clinton als Präsidentin warben. Auch hier kam bereits die gesamte Original-Crew zusammen, was Spekulationen über neue Folgen nährte.

Serie galt als bahnbrechend für das US-Fernsehen

Auch, wenn die Darstellung der offen schwulen Figuren Will und Jack heute als sehr klischeehaft gilt – die zwischen 1998 und 2006 produzierte Serie gilt als Meilenstein im Umgang mit LGBT-Figuren im Fernsehen: Zum ersten Mal hatte eine Hauptabend-Serie auf einem der großen US-Sender schwule Hauptfiguren.

Die Serie hatte  einen „wirklich großen Einfluss“, erinnerte Debra Messing im letzten Jahr gegenüber der „Huffington Post“: „Ich freue mich, dass wir die Leute jede Woche zum Lachen gebracht haben, aber die Menschen sagen mir noch immer: ‚Deine Serie hat mir geholfen, mich vor meinen Eltern zu outen‘ oder ‚Deine Serie hat mir das Gefühl gegeben, dass es okay ist, wer ich bin.‘“

Insgesamt wurden bis jetzt acht Staffeln produziert. Die Serie gewann unter anderem 16 Emmys, unter anderem als beste Comedy-Serie sowie Preise für alle vier Hauptdarsteller.