New York: Investmentbanker stirbt bei Sex-Date

Leiche hatte ein nasses Handtuch im Mund und lag nackt auf dem Bett

Neil Rodney Smith
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Für einen New Yorker Investment-Banker endete ein Date tödlich: Der 57 Jahre alte Neil Rodney Smith, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Investment-Firma Infraccess, wurde leblos in seinem Apartment in Brooklyn gefunden. Die Umstände, wie seine Leiche gefunden wurde, geben der Polizei Rätsel auf.

Die Leiche lag nackt und geknebelt auf dem Bett

Smith lag nackt auf dem Rücken in seinem Bett, mit einem nassen Handtuch im Mund und einem Kissen auf seinem Kopf. Seine Leiche wurde am Montag kurz nach 14.00 Uhr von einem Freund aus Bogota gefunden, der als Hausgast bei ihm wohnte. Er verständigte daraufhin die Polizei.

„Er ist online gegangen und hat einen Typen aufgegabelt, und was auch immer sie getan haben – er ist gestorben“, erzählt eine Polizeiquelle der „New York Post“. Sein Mitbewohner erinnerte sich, dass ein anderer Mann am Sonntag gegen 1.30 Uhr in der Früh bei ihm war und die beiden offenbar Sex hatten. Plötzlich sollen die eindeutigen Geräusche aufgehört haben.

Überwachungskameras und Computer des Opfers werden überprüft

Die genaue Todesursache ist noch unklar. Auch eine Obduktion, die am Dienstag durchgeführt wurde, brachte kein eindeutiges Ergebnis. Auf dem Körper des Bankers wurden keine Verletzungen gefunden.

Die Polizei vermutet nun, dass der 57-Jährige sich einen Escort in die Wohnung bestellt hat und beim Date etwas gründlich schief ging. So soll das Opfer Textmessages mit einem Unbekannten ausgetauscht haben, auch auf Facebook soll er mit dem Mann aktiv geworden sein. Nun prüft die Polizei das Smartphone, das Tablet und den Computer des Toten.

Auf den Bildern der Überwachungskameras sind vor dem Vorfall ein Mann und eine Frau vor dem Haus zu sehen. Der Mann betritt Polizeiquellen zufolge das Haus, die Frau bleibt draußen. 50 Minuten später verließ der Mann das Gebäude wieder.