George Takei und Kesha: Protest gegen Trump wegen Transgender-Bann

Mit einem T-Shirt unterstützen die beiden Promis Transgender-Personen in der US-Armee

Instagram/Kesha

Vor genau einer Woche hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass er das Militär der Vereinigten Staaten nicht, wie von seinem Vorgänger Barack Obama geplant, Transgender-Personen öffnen wird. Die Front gegen diese Entscheidung wird immer breiter: Nun kämpfen auch „Star Trek“-Veteran George Takei und Popstar Kesha gegen den Transgender-Bann.

Gemeinsam mit der LGBT-Menschenrechtsorganisation GLAAD (Gay and Lesbian Alliance Against Defamation) sprechen sie sich gegen Trumps Entscheidung aus. Dafür zeigen sie sich auf ihren Social-Media-Accounts mit T-Shirts, die die Aufschrift „They Make US stronger“ (Ein Wortspiel: „Sie machen uns/die USA stärker“) und die Transgender-Flagge zeigen.

„Wir müssen auf der richtigen Seite der Geschichte stehen“, schreibt George Takei

„Das ist nicht okay. Wir müssen auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Kommen wir zusammen und unterstützen wir die mutigen und ehrenhaften Menschen, die im Militär dienen – alle von ihnen. Diese couragierten Amerikaner machen nicht nur die USA stärker, sie machen uns stärker“, so George Takei in einer Stellungnahme zur Aktion.

Der 80-jährige Takei postet auf seinem Tweet auch einen Link zu einem Online-Shop, bei dem man das Shirt um 25 US-Dollar kaufen kann. Der Reinerlös aus dem Verkauf kommt GLAAD zugute, damit sie gegen den Transgender-Bann von Präsident Trump kämpfen können.

Auch Kesha unterstützt Transgender-Menschen im Militär

Kesha postete auf Instagram ein Bild, auf dem sie ein T-Shirt in die Kamera hält. Ihr Kommentar dazu: „Ich bin so glücklich, euch mitteilen zu können, dass George Takei und ich gemeinsam mit GLAAD zusammenarbeiten, um die Liebe zu verbreiten. Und um Transgender-Menschen im Militär zu unterstützen.“ Ihr Posting gefällt mittlerweile mehr als 75.000 Menschen.

George Takei und Kesha sind mit ihrer Kritik an dem Transgender-Bann für das US-Militär nicht alleine. Lady Gaga kritisierte Trump in einem Tweet: „Die Botschaft, die Sie gerade geschickt haben, hat die Leben von Menschen in den ganzen USA und anderswo, die mutig unserem Land dienen, in Gefahr gebracht“, so die Sängerin.

Auch auch der mächtige republikanische Senator John McCain hat den Präsidenten für diese Entscheidung kritisiert. „Es gibt keinen Grund, Armeeangehörige, die kämpfen, trainieren und eingesetzt werden können, dazu zu drängen, das Militär zu verlassen – ungeachtet ihrer Geschlechtsidentität“, so der in den USA als Kriegsheld verehrte 80-Jährige.