So cool reagieren die Fans von Shawn Mendes auf ein falsches Coming Out

Was hinter #ShawnComingOut steckt - und was der 19-Jährige Sänger wirklich über dieses Thema sagt

Shawn Mendes
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Es war ein unerwarteter Tweet, den die Fans des kanadischen Sängers Shawn Mendes am Sonntagabend lesen konnten: „Leute, meine Sexualität sollte niemanden etwas angehen. Ja, ich bin schwul und stolz drauf.“

Innerhalb kürzester Zeit machte sich auf Twitter der Hashtag „#ShawnComingOut“ breit. Es gab an der ganzen Sache nur ein einziges Problem: Der Tweet kam nicht von Shawn Mendes. Der Account des 19-Jährigen wurde gehackt.

Echte Fans fallen auf den Fake nicht rein und stehen hinter dem Musiker

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Doch die echten Fans des Kanadiers blieben cool. Ihnen war schnell klar, dass das Coming Out via Twitter ein Fake war und stellten sich hinter ihren Liebling. „Hört auf, über seine Sexualität zu spekulieren. Lasst ihn einfach Shawn sein“, zitiert das LGBT-Portal Queerty eine Userin.

Und das war auch die Grundstimmung der anderen Tweets: „Warum ist Shawns Sexualität so ein großes Thema der Popkultur? Er macht Musik und der Fokus sollte darauf gerichtet sein“, schrieb ein anderer Fan, während ein dritter meinte: „Die Tatsache, dass jemand einen falschen Tweet schreibt, um jemandem eine sexuelle Orientierung anzuhängen ist ekelhaft und ihr solltet euch alle schämen.“

„Es sollte keinen Unterschied machen, ob ich schwul bin oder nicht“

Wie Shawn Mendes selbst auf den falschen Tweet reagiert hat, ist nicht bekannt. Allerdings hat er bereits im Juni 2016 gesagt, was er von den Gerüchten, er sei schwul, hält. „Zuerst einmal: Ich bin nicht schwul. Und zweitens sollte es keinen Unterschied machen, ob ich es bin oder nicht. Der Fokus sollte auf meiner Musik und nicht auf meiner Sexualität liegen!“, sagte er damals auf Snapchat.

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Und er ergänzte: „Ich weiß, dass 99 Prozent von Euch nichts mit diesen Vermutungen zu tun haben, doch das geht an das andere ein Prozent: Ich möchte, dass ihr – bevor ihr jemanden danach bewertet, wie er spricht oder agiert – darüber nachdenkt, ob das nicht eigentlich völlig irrelevant ist. Jeder kann schließlich tun, fühlen und sein, was immer er will.“

Er selbst habe kein Problem, wenn ihn Leute als schwul bezeichneten – aber er hat ein Problem damit, wenn das einen negativen Unterton hat. Deshalb wollte er dazu Stellung beziehen: „Eigentlich sollten wir heute doch weiter sein. Also werdet endlich erwachsen.“