Schottischer Priester hofft, dass Prinz George schwul ist

Eine royale Männerhochzeit wäre eine Garantie, dass sich die anglikanische Kirche bewegen muss

Prinz George
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Auch, wenn der kleine Prinz George erst jetzt gerade in die Schule gekommen ist – im Vereinigten Königreich wird schon jetzt über die sexuelle Orientierung des Vierjährigen diskutiert. Nun hat ein schottischer Priester öffentlich gehofft, dass George schwul wird.

Kelvin Holdsworth, Priester der schottischen Episkopalkirche in Glasgow und LGBT-Aktivist, schrieb auf seinem Blog, die Briten sollten dafür beten, dass „der Herr Prinz George mit der Liebe, wenn er erwachsen wird, eines feinen jungen Gentlemen segnen wird“. Dieser Vorschlag war Teil einer Serie von neun Vorschlägen, wie die anglikanische Kirche in Großbritannien besser miteinbeziehen könnte.

„Eine königliche Hochzeit könnte die Dinge erstaunlich schnell regeln“

Er hofft, dass die anglikanische Kirche die Öffnung der Ehe beschleunigen würde, wenn Prinz George einen Mann heiraten wolle. „Eine königliche Hochzeit könnte die Dinge erstaunlich schnell regeln, auch wenn wir darauf 25 Jahre warten müssten“, so Holdsworth weiter: „Wer weiß, ob das früher sein wird als wenn es anders passiert?“

Das wird wohl wirklich die Zeit zeigen. In England, Wales und Schottland können schwule und lesbische Paare bereits seit 2014 eine Zivilehe eingehen. Die anglikanische Staatskirche hat sich gegen eine Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare bis jetzt erfolgreich gewehrt.

Es besteht die Angst, dass dies die anglikanische Gemeinschaft vor eine Zerreißprobe stellen würde. Konservative Teile der US-Anglikaner und Landeskirchen in Afrika lehnen die geistliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften strikt ab.