Berlin: Schwuler Lehrer tot in seiner Wohnung gefunden

Hat er seinen Mörder zu sich nach Hause eingeladen?

Polizei Berlin
Symbolbild

In Berlin ermittelt die Polizei wegen des Todes an einem offenbar schwulen Lehrers. Über entsprechende Erkenntnisse der Beamten berichtet die Berliner Zeitung trotz einer offiziellen Nachrichtensperre der Polizei.

Demnach wurde gestern Nachmittag der 36 Jahre alte Martin B. tot in seiner Wohnung in der Suarezstraße im Bezirk Charlottenburg gefunden. Freunde des Toten hatten den Notruf gewählt, weil sie den Lehrer nicht erreicht hatten und er auch nicht zur Arbeit erschienen war.

Die Feuerwehr fand die Leiche des Lehrers auf dem Sofa

Als Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen 16.40 Uhr die Wohnungstüre im Hinterhaus aufbrachen, fanden sie die Leiche des 36-Jährigen auf dem Sofa. „Die Auffindesituation ergab den Verdacht eines Fremdverschuldens“, so ein Polizeisprecher, die Leiche werde obduziert.

Über die weiteren Umstände des Todes hat die Polizei eine Nachrichtensperre verhängt. Es solle kein Täterwissen preisgegeben werden, heißt es. Auch wurde nicht bekanntgegeben, ob etwas gestohlen wurde. Diese Informationssperre betrifft auch die Nachbarn des Opfers: Die Polizei soll sie gebeten haben, keine Details über das Opfer preiszugeben.

Wie die Berliner Zeitung berichtet, führen die Ermittlungen die Polizei „in die homosexuelle Szene“: Demnach könnte Martin B. seinen Mörder zu sich nach Hause eingeladen haben – beispielsweise zu einem Date. Die 4. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.