Sam Smith spricht mit Kindermagazin über seine Vorliebe für Cross-Dressing

Kindgerecht erklärt der Sänger, warum er Männer- und Frauenkleidung gleich gern hat

Sam Smith
pitpony photography - CC BY 3.0

Dass der britische Sänger Sam Smith bereits seit seiner Kindheit gerne zwischen Männer- und Frauenkleidung wechselt, ist mittlerweile bekannt. Nun hat er mit dem deutschen Kindermagazin Zeit Leo darüber gesprochen – und damit auch jungen Lesern einen gefühlvollen und altersgerechten Einblick in das Thema gegeben.

Was er anzieht, entscheidet Sam Smith spontan – und seine Eltern unterstützten ihn immer dabei

Was er anzieht, entscheidet der 26-Jährige spontan, „je nachdem, ob ich mich gerade besonders männlich oder besonders weiblich fühle“, so Smith. Seine Eltern waren davon nicht immer begeistert – haben ihren Sohn aber unterstützt: „Die fanden das nicht besonders hübsch“, erinnert sich der Sänger: „Trotzdem haben sie gesagt: Wenn du das schön findest, Sam, dann unterstützen wir dich!“

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Come on babe, we’re gonna paint the town

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Und er fügt hinzu: „Bei uns durfte auch jeder einfach machen, was er gern mochte“ Später hat diese Einstellung Sam Smith sehr geholfen: „Dass es bei uns keine feste Einteilung in Bubensachen und Mädchensachen gab, hat sicher auch dazu geführt, dass ich jetzt so locker mit meiner Homosexualität umgehen kann“, ist der Grammy-Preisträger überzeugt.

Durch seine Popularität möchte Sam Smith auf das Thema Cross-Dressing aufmerksam machen

Mittlerweile nutzt der Sänger seine Popularität auch, um öffentlich über Themen wie Cross-Dressing – also das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts – zu reden. „Weil ich gemerkt habe, dass ich damit viele Menschen erreiche. Weil ich berühmt bin, sehen mich viele, wenn ich als Frau unterwegs bin, und reden darüber. Das ist gut“, so der 26-Jährige.

Das erste Mal hat Sam Smith letzten Oktober mit der Sunday Times über Cross-Dressing gesprochen. Jedes Mal, wenn er in Sydney sei, besuche er das Fachgeschäft „House of Priscilla“, so der Sänger. „Oh mein Gott, ich kaufe einfach alles – High Heels, Kleider… Wir haben eine großartige Zeit!“

Auf die Frage, ob er sich als Cisgender-Mann fühlen würde, antwortete der 25-Jährige damals mit „Nein“: „Ich weiß nicht, wie man das nennen würde, aber ich fühle mich gleich viel als Frau wie als Mann“, erklärte er der Zeitung.