„Heimlich, still und leise“: Berliner Kultursenator Klaus Lederer hat geheiratet

Neun Jahre nach der Verpartnerung folgte nun das Upgrade

Klaus Lederer
Die Linke

Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer von der Linkspartei hat am Donnerstag seinen langjährigen Partner Oskar Krüger „heimlich, still und leise“ geheiratet. Das gab der Politiker nach der Zeremonie auf Twitter bekannt.

Mit einem Twitter-Foto machte Lederer seine Hochzeit öffentlich

Lederer postete auf der Plattform ein Foto, das das Paar vor dem Rathaus Pankow zeigte, wo die beiden Männer heirateten. Zwei Schornsteinfeger standen mit regenbogenfarbigen Besen Spalier, auf dem Rathaus wehte eine Regenbogenflagge, vor ihm schwebte ein aufblasbares Einhorn.

„Besonderen Dank an die Schornsteinfegerinnung!“, so Lederer in seinem Tweet. Dabei wunderte sich Lederer über die „rechtlichen Absonderlichkeiten queerer Emanzipationskämpfe“. Denn vor neun Jahren haben die beiden Männer bereits eine Lebenspartnerschaft geschlossen. Damit heißt es nach dem Update für den 44-Jährigen und seinen Ehemann: „Heute geheiratet, nächstes Jahr schon Rosenhochzeit!“

Die Trauung fand im kleinen Kreis statt

„Es ist eine Wiederholung des Versprechens vor neun Jahren“, erklärte ein Sprecher der Senatsverwaltung der Berliner Morgenpost. Die Trauung fand im kleinen Kreis statt. Die Hochzeitsparty gab es bereits vor einigen Wochen in der Kulturkantine in Prenzlauer Berg.

Klaus Lederer ist seit Dezember 2016 Kultur- und Europasenator in der Berliner Landesregierung und Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters. Vorher war er elf Jahre lang Vorsitzender der Berliner Linkspartei.