Ärzte entfernen Niederländer 15 Eier aus dem Anus

Chemsex-Panne: Im Drogenrausch haben sein Partner und er die Eier gekocht, geschält und eingeführt

Sujetbild: Eier
Sujetbild - Adobe Stock

Dass Sex und Drogen nicht unbedingt eine gute Kombination sind, musste ein 29-jähriger Niederländer auf die harte Tour herausfinden: Er hat sich bei einer Chemsex-Session zugedröhnt fünfzehn gekochte Eier in den Anus gesteckt – und sich dabei die Darmwand aufgerissen.

Im GHB-Rausch kamen die beiden Männer auf eine bizarre Idee

Gemeinsam mit seinem Partner hat der Mann Gammahydroxybutyrat (GHB), auch als Liquid Ecstasy bekannt, genommen, um den gemeinsamen Sex aufzupeppen. Doch die Chemsex-Session endete stattdessen im Krankenhaus. Mit schlimmen Bauchschmerzen suchte er die Ambulanz auf.

„Bei der Ankunft hatte der Patient Herzrasen und hat schnell geatmet. Bei der Untersuchung zeigte sich eine Abwehrspannung über den gesamten Bauch“, erklärte einer der Mediziner einer niederländischen Fachzeitschrift für das Gesundheitswesen. Die Ärzte gingen ursprünglich davon aus, dass der Patient, der sich vor Schmerzen krümmte, an einer abdominalen Blutvergiftung litt.

Fünfzehn Eier gekocht, geschält und in den Anus eingeführt

Doch eine Computertomografie zeigte, was der Patient und sein Freund zuvor den Medizinern erzählten: Sie hätten fünfzehn Eier gekocht, geschält und ihm dann, während sie beide auf GHB waren, in den Anus eingeführt. Dabei kam es zu schmerzhaften Rissen im Dickdarm, eine Computertomographie zeigte riesige Mengen an Luft und Flüssigkeiten in der Bauchhöhle des Niederländers.

Die Ärzte mussten eine Notfall-Laparotomie durchführen, um die Eier zu entfernen. Dabei verschafften sie sich mit einem großen Schnitt durch die Bauchwand Zugang zur Bauchhöhle. „Die Eier wurden so gut wie möglich entfernt und die Bauchhöhle gründlich gespült“, so ein behandelnder Arzt. Mehrere teils große Risse der Darmwand konnten genäht und ein künstlicher Darmausgang gelegt werden.

Der 29-Jährige wurde anschließend auf der Intensivstation überwacht. „Nach einigen Tagen konnte er das Krankenhaus in einem klinisch guten Zustand verlassen“, so die Ärzte. Ob er beim Sex jetzt die Finger von Drogen lässt, ist nicht bekannt.