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Nachwuchs-Star Connor Jessup hat sich geoutet

Der "American Crime"-Star machte sich ein besonderes Geschenk zum Geburtstag

Connor Jessup
Connor Jessup/Instagram

An seinem 25. Geburtstag am Sonntag hat sich der kanadische Nachwuchsdarsteller Connor Jessup als schwul geoutet – und es gleichzeitig bedauert, für die Öffentlichkeit so lange im Schrank geblieben zu sein. Bekannt ist Jessup vor allem durch seine Rollen in Fernsehseien wie „Falling Skies“ oder „American Crime“.

„Seit ich 13 bin, weiß ich, dass ich schwul bin, aber ich habe es all die Jahre versteckt“

In einem emotionalen Statement auf der Foto-Plattform Instagram erklärt sich Connor Jessup seinen Fans: „Seit ich 13 bin, weiß ich, dass ich schwul bin, aber ich habe es all die Jahre versteckt. Ich habe es zusammengefaltet und unter dem Rest meines emotionalen Ballasts versteckt“, so der 25-Jährige in einem ausführlichen Beitrag.

Heute habe er verstanden, dass es unnötig war, seine sexuelle Orientierung zu verstecken – weil es vermutlich niemanden interessiere oder störe. Im Freundes- und Familienkreis hat Connor Jessup schon lange offen schwul gelebt – in der Öffentlichkeit npch nicht. Das sei ein „ermüdendes Spiel“ gewesen. Dieses Spiel habe sich zwar zu diesem Zeitpunkt harmlos angefühlt – Scham sei aber „immer brutal“, wie er jetzt wisse.

Connor Jessup spielte sogar schon die Hauptrolle in einem schwulen Drama

Dabei hat Connor Jessup eine gute Gelegenheit, sich zu outen, schon verstreichen zu lassen. Im Jahr 2015 spielte er in dem preisgekrönten kanadischen Filmdrama „Closet Monster“ einen jungen Schwulen, der an seiner internalisierten Homophobie leidet. Offiziell gab er damals an, selbst heterosexuell zu sein. Nun schämt er sich für diese Lüge. „Aber zu der Zeit war das für mich irgendwie natürlich“, schreibt er auf Instagram.

Heute sei er „dankbar, schwul zu sein“, schreibt er auf Instagram – denn „Queerness ist eine Lösung“: Es sei, als ob sich ein Fenster geöffnet habe und es ihn offener mache. Am Ende richtete er sich an alle, die anders als der Durchschnitt seien: „Ihr macht die Welt vielfältiger und erträglich.“ Er beendete seinen Text mit den Worten: „Ich liebe euch. Happy Pride!“

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