Mann rannte mit Kopfwunde auf die Straße: Streit von schwulem Ex-Paar endete blutig

Der Partner wurde vorläufig festgenommen, die Polizei ermittelt.

Polizei
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In Essen endete ein Streit eines ehemaligen schwulen Paares blutig. Dem Polizeibericht zufolge verletzte ein 28-Jähriger seinen 46 Jahre alten Exfreund schwer, für die Ermittlungen hat die Polizei eine Mordkommission eingerichtet. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Am Mittwoch stritten sich die beiden Männer in der gemeinsamen Wohnung in der Walter-Hohmann-Straße im Südviertel der Stadt. Dabei soll der jüngere Mann gegen 16.20 Uhr seinem ehemaligen Partner mit einem Werkzeug auf den Kopf geschlagen haben.

Rettungskräfte versorgten den Mann zunächst vor Ort und brachten ihn dann ins Krankenhaus

Das Opfer rannte später stark blutend auf die Straße. Passanten riefen daraufhin Polizei und Rettung. Rettungskräfte versorgten zunächst die Wunde des 46-Jährigen vor Ort und brachten den Mann nach der Erstversorgung ins Krankenhaus.

Sein Ex-Freund flüchtete nach dem Ausraster zunächst aus der Wohnung in eine Seitenstraße, nach kurzer Zeit meldete er sich freiwillig beim Notruf der Polizei. Er wurde daraufhin festgenommen. Der Vorfall wird als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft, die Polizei ermittelt gegen den 28-Jährigen.

Das vermeintliche Tatwerkzeug konnte in der Wohnung gefunden und sichergestellt werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Die beiden Männer sind bis jetzt polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Weitere Details nannte die Polizei nicht.