[Video] So funky startet Österreich beim Song Contest

Vincent Bueno überzeugt mit seinem Lied für Rotterdam

Vincent Bueno
ORF/Roman Zach-Kiesling

Ganz schön funky geht Vincent Bueno für Österreich ins Rennen um den Song Contest: Er startet in Rotterdam mit „Alive“, einer eingängigen Up-Tempo-Nummer, die am Donnerstag im Ö3-Wecker erstmals öffentlich präsentiert wurde.

Vincent Bueno wandelt mit „Alive“ auf den Spuren von Bruno Mars

Der Retro-Funksong mit R’n’B-Elementen erinnert an Bruno Mars – und hat auf jeden Fall Ohrwurm-Potential, wie Experten dem Lied bescheinigen. „Die Chancen für Österreich stehen gut. Nachdem bereits 80 Prozent der Beiträge veröffentlicht wurden, kann man schon getrost eine gute Platzierung prognostizieren“, schrieb Falco-Entdecker Markus Spiegel im Kurier.

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Geschrieben hat Vincent Bueno „Alive“ mit seinem Team schon im Sommer, in den letzten Wochen hat der 34-Jährige die Nummer mit einem jungen Team finalisiert. „Es war mir sehr wichtig, diesen Song mit jungen Künstlern zu erarbeiten, die es drauf haben“, erklärte er beim Pressetermin. Auch im ORF ist man guten Mutes: Song-Contest-Experte Jürgen Pettinger erinnerte bei der offiziellen Präsentation des Songs an das Halbfinal-Ausscheiden Österreichs letztes Jahr in Tel Aviv und erklärte: „Damit ist die Post-Song-Contest-Depression vom letzten Mal offiziell beendet.“

„Vince ist ein Österreicher, der zeigt, dass Österreich die Welt ist“

Und auch Fernsehdirektorin Kathi Zechner ist begeistert. „Vince ist ein Österreicher, der zeigt, dass Österreich die Welt ist“, sagte sie. Auch sonst setzt der ORF auch dieses Jahr wieder große Hoffnungen in das Großereignis. „Der Song Contest versammelt die ganze Familie: Die coole Tante, den schrulligen Onkel, die Oma und den Opa“, erklärte Lisa Totzauer, Channel-Managerin von ORF 1. Auch sie zeigt sich vom Beitrag begeistert: „Wir haben mit Vincent Bueno eine echt coole Sache am Start.“

Nun kommt es auch auf die Performance an. „Es wird ein bisschen gedanct“, verriet Vincent Bueno den Fans und Journalisten. Mehr wurde über die Präsentation von „Alive“ in Rotterdam allerdings nicht verraten. Das für den Song Contest geltende Sechs-Personen-Limit soll aber ausgenutzt werden, derzeit sucht Bueno noch Tänzer. Am fehlenden Bewegungstalent des 34-Jährigen dürfte ein Sieg in Rotterdam jedenfalls nicht scheitern – schließlich hat er am Konservatorium der Stadt Wien eine Musicalausbildung abgeschlossen.

Das Schicksal von Vincent Bueno und „Alive“ beim Song Contest entscheidet sich am 14. Mai, wenn er im zweiten Halbfinale die Bühne der Veranstaltungshalle Rotterdam Ahoy betritt. Dann gilt es, unter die ersten Zehn zu kommen, um ein Finalticket für den 16. Mai zu ergattern.