Ab nächsten Dienstag kommt wieder Leben in die Wiener Community

Die ersten Geschäfte dürfen öffnen, andere Orte folgen in den nächsten Wochen

Regenbogen-Zebrastreifen in Wien
Stadt Wien

Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Österreich werden schrittweise gelockert. Ab nächsten Dienstag können bereits erste Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte offenhalten, im Mai könnte die Gastronomie folgen. Für die Wiener Szene heißt das: Langsam aber sicher wird auch sie wieder hochfahren.

Viele Lieblingsshops der Community fallen unter die 400-Quadratmeter-Regel

So sollen ab 14. April kleinere Geschäfte bis zu einer Größe von 400 Quadratmetern aufsperren dürfen. In der Community betrifft diese Regelung unter anderem den Fetch Shop Vienna in der Schönbrunner Straße, den Boner Store beim Naschmarkt oder die Buchhandlung Löwenherz in der Berggasse. Sie haben gegenüber GGG.at bestätigt,  ab nächsten Dienstag wieder aufzusperren.

Dabei gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen: So muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden, der Mindestabstand von 1,5 Meter muss eingehalten werden und pro 20 Quadratmeter Fläche darf nur ein Kunde im Geschäft sein.

Der Boner Store in der Laimgrubengasse sowie der Fetch Store Vienna haben bereits für die ersten Tage nach der Wiedereröffnung Rabattaktionen angekündigt, um das Geschäft nach den Schließungen wieder anzukurbeln.

Friseure sollen am 1. Mai folgen, Cafés und Bars ab Mitte Mai

Am 1. Mai sollen alle anderen Geschäfte, Friseure und Einkaufszentren folgen. Alle weiteren persönlichen Dienstleistungen müssen allerdings noch geschlossen bleiben. Ab Mitte Mai könnten auch die ersten Gastronomiebetriebe wieder aufsperren – wobei die strengen Sicherheitsvorkehrungen auch für Restaurants, Cafés und Bars gelten.

Ob auch Saunen und Cruising-Bars, bei denen der Mindestabstand naturgemäß in der Regel nicht eingehalten wird, dann bereits wieder Kunden begrüßen dürfen, ist nicht klar. Seitens der Regierung heißt es, dass bis Ende April alle Dienstleistungsbereiche, zu denen auch die Gastronomie zählt, evaluiert werden – mit dem Ziel, sie ab Mitte Mai schrittweise zu öffnen.

Veranstaltungen sollen, so der augenblickliche Plan der Bundesregierung, bis mindestens Ende Juni nicht mehr stattfinden. Die Absage der Vienna Pride, die von 1. bis 14. Juni gefeiert werden hätte sollen, war also eine richtige und vorausschauende Entscheidung. Bis die Szene also aus ihrem erzwungenen Dornröschenschlaf wieder vollständig aufwachen kann, wird noch einige Zeit vergehen.