Ab Dienstag wählt Österreich seinen Song-Contest-Favoriten

Andi Knoll präsentiert "Der kleine Song Contest" in ORF 1

Andi Knoll/Der kleine Song Contest
ORF/Thomas Ramstorfer

Auch, wenn der große Song Contest dieses Jahr wegen der Corona-Krise ausfällt – der ORF bietet den Fans nach dem Osterwochenende ein kleines Trostpflaster: An drei Abenden präsentiert „Mister Song Contest“ Andi Knoll die offiziellen Videos der Eurovision-Künstlerinnen und -Künstler – Jury- und Publikumsvoting inklusive.

„Es wird sehr abwechslungsreich und endlich darf man mal für Österreich abstimmen“, verspricht Andi Knoll

„Nachdem die EBU ja bestimmt hat, dass nächstes Jahr zwar die geplanten Interpretinnen und Interpreten antreten dürfen, aber nur mit neuen Songs, wäre es doch schade, wenn die Lieder von heuer alle im Mistkübel der Musikgeschichte landen. Also bei manchen mehr und bei manchen weniger, und da sind wir ja bei einem weiteren Grund, warum man den ESC nicht ausfallen lassen darf. Es ist eine einzigartige Mischung aus Live- und Videoversion. Es wird sehr abwechslungsreich und endlich darf man mal für Österreich abstimmen!“, freut sich Knoll schon auf die Liveshows.

Dabei bewerten zehn ehemalige Song-Contest-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aus Österreich in drei Sendungen am 14., 16. und 18. April um jeweils 20.15 Uhr ihre Favoriten unter den 41 Teilnehmern, unter den drei Jurysiegern kann dann das Publikum über seinen Favoriten abstimmen – und damit über den Gewinner des „kleinen Song Contests“ des ORF.

Die Lieder werden dabei jeweils von einer eigens produzierten TV-Postkarte, in der die Künstlerinnen und Künstler sowie die einzelnen Länder und ihre vergangenen ESC-Highlights dem Publikum vorgestellt werden, eingeleitet.

Zuseher können während der Sendung über den Teletext ihren Kommentar abgeben

Und auch beim „kleinen Song Contest“ gibt es für alle Zuschauer die Möglichkeit, die mehr oder weniger gelungenen Lieder und Videos über den ORF Teletext mitzukommentieren. So werden die besten Kommentare, die über Twitter mit dem Hashtag #ORFESC gepostet werden, während der Sendung auf Teletext-Seite 780 als Untertitel eingeblendet.

In der Fachjury sind Waterloo (1976, mit Robinson, „My Little World“)  Simone (1990, „Keine Mauern mehr“)  Petra Frey (1994, „Für den Frieden der Welt“) Manuel Ortega (2002, „Say a Word“)  Alf Poier (2003, „Weil der Mensch zählt“) Eric Papilaya (2007, „Get a Life – Get Alive“) Nadine Beiler (2011, „The Secret Is Love“) Conchita (gewann 2014 mit „Rise Like a Phoenix“), Zoe (2016, „Loin d’ici“) und Cesár Sampson (2018, „Nobody but You“).

Auch ORF.at begleitet den „kleinen Song Contest“ im Rahmen der aktuellen Berichterstattung. Auf der TVthek werden alle drei Sendungen als Live-Stream und als Video-on-Demand angeboten, zusätzlich können Fans im Videoarchiv „Österreich beim Song Contest“ ihrer Nostalgie frönen und die österreichischen Auftritte der vergangenen Jahrzehnte nachsehen.

Ob der ORF auch bei der offiziellen Ersatzveranstaltung für den Song Contest, „Europe Shine A Light„, mitmacht, steht noch nicht fest. De zweistündige Spezialshow im „Geist von Einheit und Zusammengehörigkeit“ soll am 16. Mai um 21.00 Uhr ausgestrahlt werden – also jenem Sendeplatz, an dem das Finale stattgefunden hätte. Sie wird ohne Publikum stattfinden. Produziert wird die Sendung von jenen niederländischen Sendern, die auch den Song Contest produziert hätten.