Chaos bei Aufzeichnung von Tom Neuwirths erster TV-Show

Technische Panne: Das Saalpublikum von "FameMaker" musste nach Hause geschickt werden

Tom Neuwirth
ProSieben

Große Hoffnungen setzt der deutsche TV-Sender ProSieben in die Show “FameMaker”. Nach einer Idee von Stefan Raab sollte Tom Neuwirth – das erste Mal nicht als Conchita – das Sänger-Casting moderieren. Doch bei der ersten Aufzeichnung am Dienstag herrschte so großes Chaos, dass die Zuschauer vorzeitig nach Hause geschickt werden mussten. 

Die Jury muss Kandidaten bewerten, ohne sie zu hören

“FameMaker” ist praktisch eine umgedrehte Version von “The Voice”: Jury und Publikum sehen einen Kandidaten in einer schalldichten Kuppel, hören ihn aber nicht. Für Tom Neuwirth ist die Show sein Moderationsdebut als er selbst. Anhand des Erscheinungsbildes muss die Jury dann entscheiden, ob der Teilnehmer Potential zu einem Star hat. Dann geht die Kuppel auf und die Jury – bestehend aus Karolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan – hört, ob sie recht hatte. 

Soweit zumindest die Theorie. Doch wie die Bild-Zeitung berichtet, funktionierte der Mechanismus, der die schalldichte Kuppel heben sollte, nicht. Bereits nach wenigen Minuten öffnete sich die Kuppel zum ersten Mal nicht nach der vorgesehenen Zeit. Mehrere Male streikte die Technik. Die Kandidaten blieben in der Kuppel gefangen.  

Die technischen Probleme konnten nicht gelöst werden

Es gab mehrere Unterbrechungen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen – doch ohne Erfolg. Kurz vor 22.00 Uhr entschied das Team dann: Die Aufzeichnung wird abgebrochen. Die 120 Zuschauer mussten das Studio verlassen – oft, ohne zu erfahren, ob es ihr Favorit in die nächste Runde geschafft hat. 

Beim Saalpublikum ist nun die Enttäuschung groß, wie die Bild-Zeitung berichtet: Denn viele von ihnen waren Familienangehörige der Teilnehmer und reisten aus ganz Deutschland zur Aufzeichnung nach Köln an. “Ich bin sehr enttäuscht. Schon bei den Proben lief nicht alles perfekt. Nun werden wir von der Produktion erfahren wie es weiter geht”, sagte eine Kandidatin nach dem Abbruch zur Boulevardzeitung. 

ProSieben hat den peinlichen Vorfall mittlerweile bestätigt. Das Problem sei mittlerweile behoben, so Sender-Sprecher Christoph Körfer. “Die nächsten Aufzeichnungen von ‘FameMaker’ finden wie geplant statt”, betont er. Ob das enttäuschte Publikum wieder eingeladen wird, ist niht bekannt. Ausgestrahlt werden soll “FameMaker” mit Tom Neuwirth im Herbst. Das Live-Finale soll vermutlich am 1. Oktober ausgestrahlt werden.