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„Sex and the City“ wird fortgesetzt

Wie geht es den Freundinnen zwanzig Jahre nach den ersten Folgen?

Sex and the City
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Es ist ein Tag der Freude für alle Fans der Kult-Serie „Sex and the City“: Die Serie um eine Gruppe New Yorkerinnen und ihr kompliziertes Liebesleben wird fortgesetzt. Das hat der Streamingdienst HBO Max am Sonntag bekanntgegeben. Allerdings gibt es einen neuen Namen – und eine Hauptdarstellerin fehlt.

Kim Cattrall distanziert sich mittlerweile von ihren Ex-Kolleginnen

Unter dem Titel „And Just Like That“ werden Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon und Kristin Davis erneut in ihren Paraderollen als Carrie, Miranda und Charlotte vor die Kamera treten. Nicht mehr mit dabei ist Kim Cattrall, die die Rolle der sexuell aufgeschlossenen Samatha spielte.

Das überrascht nicht: Denn Cattrall schwor bereits im Juli 2019 in einem Gespräch mit dem Guardian, dass sie nie wieder in einem Film oder einer Folge von „Sex and the City“ auftreten würde. Denn zwischen ihr und den anderen Hauptdarstellerinnen stimmte die Chemie schon länger nicht mehr. Öffentlich eskaliert ist die Situation im Februar 2018, als Parker auf Instagram Cattrall zum Tod ihres Bruders kondolierte – und Cattrall erwiderte: „Ich brauche in dieser tragischen Zeit deine Liebe und deine Unterstützung nicht“.

Wie kompliziert wird die Realität der Frauen in ihren Fünfzigern?

Die neue Serie basiert auf dem Buch „Sex and the City“ und der Original-Serie. Wie es in der Mitteilung von HBO Max heißt, soll das Revival den drei Freundinnen auf ihrer Reise „von der komplizierten Realität von Leben und Freundschaften in ihren Dreißigern“ zu der „noch komplizierteren Realität“ ab 50 folgen. Unklar ist auch noch, welche Nebenfiguren wieder zu sehen sein werden: Aus schwuler Sicht wäre eine Rückkehr von Standford und Anthony auf jeden Fall wünschenswert. 

Geplant sind zehn Episoden zu je einer halben Stunde. Gedreht werden soll ab dem späten Frühjahr in New York. Parker, Nixon und Davis spielen nicht nur die Hauptrollen, sondern sind auch als ausführende Produzentinnen an Bord – gemeinsam mit Michael Patrick King, der die Originalserie und -filme inszeniert hat.

„Alles ist möglich“, schreibt Kristin Davis auf Instagram

Die drei verbliebenen Hauptdarstellerinnen befeuerten mittlerweile das Interesse an den neuen Folgen auf ihren Instagram-Profilen. Am Sonntag posteten sie einen kleinen Teaser mit Szenen aus Manhattan. „Alles ist möglich. Wir treffen uns dort!“, schrieb Davis darunter, „Ich wunderte mich schon… wo sie jetzt sind?“, kommentierte Parker.

Die Serie „Sex and the City“ lief in den USA von 1998 bis 2004 auf HBO. Es folgten zwei Spielfilme: Im Jahr 2008 kam „Sex and the City – Der Film“ in die Kinos, zwei Jahre später „Sex and the City 2“.

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