„Dschungelshow“-Teilnehmerin beleidigt trans Sängerin

Christina Dimitriou
TVNOW/Frank Fastner

Brisant und transfeindlich entwickelte sich am Wochenende ein Instagram-Beef unter Reality-Sternchen. Im Zentrum des Zoffs: Die diesjährige „Dschungelshow“-Teilnehmerin Christina Dimitriou und die trans Influencerin Josimelonie.

Im Beef der Reality-Sternchen ging es schnell unter die Gürtellinie

Alles begann, als Dimitrious Teilnahme am Ersatz-Dschungelcamp öffentlich wurde. Reality-Darstellerin und Dessous-Model Anastasiya Avilova, bekannt aus dem letztjährigen Dschungelcamp, lästerte über die 29-Jährige – die beiden haben offenbar ein Problem miteinander, seit sie 2019 gemeinsam an „Temptation Island“ teilgenommen hatten.

Schließlich stimmte die trans Sängerin Josimelonie, unter anderem bekannt aus einer Folge „Take me Out“, in den Läster-Chor ein. Sie teile Avilovas Instagram-Story und bezeichnete Dimitriou dabei als „furchtbar unsymathischen Menschen“. Daraufhin attackierte die künftige Dschungelcamp-Teilnehmerin die Sängerin unter der Gürtellinie.

Dimitriou ätzte in einem Chat mit Josimelonie, dass diese buchstäblich keine Eier hätte – woraufhin die Sängerin ebenfalls wenig damenhaft antworte, dass nicht jeder „wie du schon von Geburt an eine F***e sein“ könne. Doch der neue Dschungelstar legte nach: Sie sei „stolz darauf eine Originale zu haben“.

„Geh‘ doch gegen meine Eigenschaften, aber nicht darüber, dass ich trans bin, wie asozial ist das?“

Josimelonie teilte einen Screenshot der Konversation auf Instagram – und wandte sich per Instagram-Story direkt an die Dschungel-Kandidatin: „Normalerweise werde ich nicht so beleidigend direkt, aber sorry, wenn man so eine transphobe Äußerung macht, ist das einfach nur super asozial“, schrieb die 26-Jährige: „Geh‘ doch gegen meine Eigenschaften, dass du mich nicht leiden kannst, aber doch nicht darüber, dass ich trans bin, wie asozial ist das?“

Chat-Screenshot
Josimelonie/Instagram

Anschließend postete sie ein Foto von sich mit einer starken Botschaft für Trans-Rechte: „So you say it’s not okay to be trans, well, I think you’re just evil. You’re just some racist who can’t tie my laces. Your point of view is medieval“, schrieb Josiemelonie. Unterstützung bekam sie dabei von Avilova, die sich in einer Instagram-Story ebenfalls gegen Homo- und Transphobie aussprach. 

Nun liegt der Ball bei RTL – und bei der Frage, ob der Sender bei einer transphoben Beleidigung ebenso konsequent reagiert wie bei den Aussagen von Nina Queer, die für ihre überspitzte Selbstdefinition als „Hitler-Transe“ noch vor der ersten Sendung aus der Show flog.