Cologne Pride dieses Jahr zwei Monate später

In der Domstadt soll dieses Jahr von 21. August bis 5. September gefeiert werden

Köln
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Auch im Jahr 2021 steht die Pride-Saison unter dem Schatten des Coronavirus – als einer der ersten großen Veranstalter im deutschen Sprachraum haben nun die Veranstalter der Cologne Pride die neuen Termine bekanntgegeben.

Erst Anfang September wird unter dem Motto „Für Menschenrechte“ demonstriert

Die zwei Wochen dauernde Cologne Pride wird dabei von 21. August bis 5. September stattfinden – gut zwei Monate später als sonst. Dem entsprechend findet das CSD-Straßenfest in Köln von 3. bis 5. September statt, die große CSD-Demonstration unter dem Motto „Für Menschenrechte – Viele. Gemeinsam. Stark.“ am 5. September 2021.

Die Veranstalter, der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST), begründen die Verschiebung mit der „derzeitig nur sehr schwer einzuschätzenden Lage bezüglich der zukünftigen Einschränkungen im Zusammenhang mit der anhaltenden Corona-Pandemie“.

Corona hält die Pride-Veranstalter auch 2021 in Atem

Denn je später eine Veranstaltung stattfindet, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die epidemiologische Situation bis dorthin entspannt hat. Mit dem späteren Termin geht der KLuST einen wichtigen Schritt in Richtung Planbarkeit und Sicherheit für die Besucher:innen.

Trotzdem: Das Coronavirus hat in den letzten elf Monaten oft gezeigt, dass es unberechenbar bleibt – wie die Cologne Pride 2021 letztendlich aussieht, werden die nächsten Monate zeigen. Auch hier gibt die Verschiebung den Organisator:innen etwas Luft zum Atmen und nimmt den Zeitdruck.

So bleibt auch mehr Zeit für Hygiene- und Sicherheitskonzepte: Der KLuST arbeitet hierfür eng mit den zuständigen Behörden zusammen und wird bei den Veranstaltungen auch alle behördlichen Auflagen genau einhalten – wie auch immer diese im August und September aussehen.

Dieses Jahr wird die Pride-Saison kürzer und später stattfinden

„Unser Versprechen: Wir werden auch in diesem Jahr eine friedliche und unbeschwerte Demonstration für die Rechte und Forderungen der gesamten LGBTIQ* Community veranstalten. Das ist besonders in der heutigen Zeit umso wichtiger!“, so die Veranstalter:innen zu ihren Unterstützer:innen.

Auch in anderen Städten diskutieren die Organisator:innen derzeit über Terminverschiebungen – und auch hier gilt: Je später die Veranstaltung stattfindet, umso wahrscheinlicher ist – nach heutigem Stand – ihre Durchführung. Die Pride-Saison 2021 wird also im Vergleich zu den Vorjahren ziemlich durchgewürfelt werden.