Meritus für Wiener Pensionisten-Wohnhäuser und Queer Base

LGBTI-Unternehmenspreis wird alle zwei Jahre verliehen

Wiener Staatsoper
NunoSimoes/Wikimedia - CC BY-SA 3.0

Alle zwei Jahre verleiht die größte LGBTI-Businessplattform Pride Biz Austria den Meritus – eine Auszeichnung für Unternehmen und Organisationen, die sich für Akzeptanz und Glechberechtigung sexueller Minderheiten stark machen. Nun war es wieder soweit, die Preisträger:innen des Meritus 2021 wurden bekanntgegeben.

Hauptpreise an Accenture, KWP und Ferdinand Porsche FernFH

Den Hauptpreis in der Kategorie „Großunternehmen“ konnte sich dieses Jahr Accenture Österreich sichern: „Bring your authentic self to work“ lautet das Motto des internationalen Dienstleisters in den Bereichen Unternehmens- und Strategieberatung, Technologie und Outsourcing. Zusätzlich macht sich ein Allies-Netzwerk innerhalb der Firma für die Rechte von LGBTI-Mitarbeitenden stark. Mit Erfolg: Allein in Österreich gibt es bereits 200 solcher Allies.

In der Kategorie „Öffentlicher Sektor“ ging die Trophäe dieses Mal an das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP): Hier setzt man sich mit dem Projekt „Regenbogen überm KWP“ zum Ziel, in den 30 Häusern der Einrichtung eine LGBTI-freundliche Atmosphäre für alle Beteiligten zu schaffen.

Die Kategorie „Mittelgroße Unternehmen“ konnte dieses Mal die Ferdinand Porsche FernFH für sich entscheiden: Die Fern-Fachhochschule will proaktiv Bildungsbarrieren für Angehörige sexueller Minderheiten abbauen, damit diese ihr gewünschtes Studium diskriminierungsfrei absolvieren können.

Sonderpreis geht an VARGES und Queer Base

Der Pride Biz Sonderpreis für herausragende Angebote an die LGBTI-Community heuer zweimal vergeben: Die Auszeichnung geht zum einen an die Beratungsstelle für Variationen der Geschlechtsmerkmale (VARGES) und an Queer Base – Welcome and Support for LGBTIQ Refugees.

Dieses Mal wurden so viele Projekte für den Meritus eingereicht wie nie zuvor: Insgesamt gab es 33 Einreichungen. Durch die aktuellen Corona-Bestimmungen fand die Bekanntgabe der Preisträger:innen virtuell statt – gleichzeitig auf den Online-Plattformen von Pride Biz Austria, der AGPRO und der Queer Business Women.