Mariahilfer Straßenfest: Jetzt geht der Pride Month in Wien los!

Andersrum ist nicht verkehrt - am Samstag in der Esterhazygasse

Straßenfest Mariahilf
BV Mariahilf

Der Juni ist auch in Wien Pride-Monat. Erster Höhepunkt ist dabei das Mariahilfer Straßenfest “Andersrum ist nicht verkehrt”, das dieses Jahr am Samstag, dem 4. Juni auf der Esterhazygasse stattfindet. Das Motto ist – wie bei der Regenbogenparade – dieses Jahr “against hate – make love, not war”, und auch das Unterhaltungs- und Informationsprogramm können sich sehen lassen.

Rumelhart: „Wir sind in Vielfalt geeint“

“Wir sind in Vielfalt geeint”, betont Markus Rumelhart, offen schwuler Bezirksvorsteher von Mariahilf, das Miteinander und den Kampf gegen LGBTI-Phobie. “Unsere Vision einer weltoffenen Gesellschaft gründet auf Wertschätzung, Anerkennung und gleichen Rechten. Menschenrechte sind universell und unteilbar”, betont er weiter.

Hass auf sexuelle Minderheiten hätte in der Bundeshauptstadt keinen Platz, so der SPÖ-Politiker: “Wien ist eine Stadt der Offenheit und des gegenseitigen Respekts, in der alle ihre Lebens- und Liebesmodelle frei wählen können”, so Rumelhart: Niemand dürfe diskriminiert oder Gewalt ausgesetzt werden.

Eine bunte Plattform für Künstler:innen aus Wien

Als Zeichen der bunten Vielfalt gibt es deshalb – wie es schon seit langen Jahren im Bezirk Tradition ist – am 4. Juni in der Esterhazygasse zwischen zwischen Mariahilfer Straße und Damböckgasse ein buntes Musik- und Tanzprogramm. 

Das Fest startet um 14 Uhr mit DJ-Musik von Gerda König, um 15 Uhr wird das Event von der Formation “STiXX Frauen trommeln“ feierlich eröffnet, es folgt eine Ansprache des Bezirksvorstehers. Danach tritt das Ensemble „Bester Chor vor der Autobahn“ auf die Bühne.

Ex-Starmania-Kandidatin Niddl als Höhepunkt

Headlinerin des Showprogramms ist die ehemalige Starmania-Kandidatin Niddl. Die ORF-Castingshow machte die Sängerin, die gerne auch „österreichische Tina Turner“ genannt wird, berühmt. Dem Fernsehgeschäft und der Musik ist sie bis heute treu geblieben – zuletzt mit der Nummer „Jetzt oder nie“.

Neben dem Showprogramm stehen zahlreichen Vereine und Initiativen der Community im Mittelpunkt des Festes. Sie bieten Beratungsangebote und Informationen. „Eine in Wien einzigartige Möglichkeit sich einen kompletten Überblick der Initiativen zu verschaffen“, freut sich Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.